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Was braucht es zum Schreiben?

Die Temperatur und Helligkeit muss passen. Es darf nicht zu laut sein. Die Sitzposition muss stimmen. Bloß nicht im Bett bzw. im Liegen schreiben. Hunger und Durst müssen gestillt sein. Weiterhin muss bei mir auch der Koffeinpegel stimmen. Blase entleert? Ja. Gut, dann kann es ja losgehen. Doch oh je, oh jemine, da tauchen die Kinder auf. Och nööööh. Und die Frau ruft in hektischen Tonfall, kannst du dich mal ebend um die Kleinen kümmern? Ja klar, ah doch nööö, ach man, na gut.

Vielleicht sollte ich mich zum Schreiben ins Auto setzen und dann in mein Büchlein schreiben, so wie ich es damals immer tat.

Ohrstöpsel rein, Kopfhörer auf und Musik an. Die Kinder sind nicht mehr wahrnehmbar. Ausgeblendet.

Außerdem muss ich mir bewusst machen, dass ich jetzt zwanzig Minuten nur fürs Schreiben habe. Ich widme mich einer Frage die mich gerade sehr beschäftigt. Und dann fließt der Text aus meinen Fingern. Ich empfinde es übrigens als sehr vorteilhaft, mit zehn Fingern und blind zu schreiben. So schreibe ich schneller als mit dem Stift. Und manchmal ist es wichtig schnell zu sein, da sonst geniale Gedanken schnell wieder verloren gehen.

Einer Frage der ich mich demnächst widmen werde: Warum ist es wichtig Geschriebenes immer wieder zu überarbeiten?

Frage an meinen 4-jährigen Sohn nach dem Lieblieblingsinstrument

Antwort: Lautsprecher!

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