Auf 35 mm getrimmte Normrasenflächen

Wenn ich nicht das gesamte „Unkraut“ rausreiße, sondern an ein paar kleinen Stellen des Gartens einfach ganz natürlich wachsen lasse, dann werden dadurch unzählige Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten angezogen, die voller Freude ihren Lebenstanz vollführen. Unsere sterilen immer auf 35 mm getrimmten Normrasenflächen sorgten in den letzten Jahrzehnten für einen massiven Rückgang der Insektenmenge. Doch mit den Insekten verschwinden dann nach und nach auch die Vögel, und so weiter, und so weiter. Ihr kennt die Geschichte. Mit nur einem Quadratmeter „unberührter“ Natur, kann man deswegen sehr viel zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts beitragen.

Zen ist …

die Wissenschaft zur Erforschung des Selbst.

Olympia ade.

Olympia in Rio interessiert mich zu genau 0%. Auch da Thomas Bach (IOC-Chef) die gedopten Russen nun doch nicht von Olympia ausschließt. Hoffentlich führen die Russen dann den Medallienspiegel an. Die Pharmawissenschaft gewinnt, aber Olympia ist tot. Schade eigentlich.

Und noch was. Thomas Bach hat außerdem dafür gesorgt, dass die russische Athletin und Whistleblowerin Stepanowa, die einen großen Teil des Staatsdopings aufgedeckt hat, nicht bei Olympia teilnehmen darf. Das spricht wohl Bände.

Erkenntnis des Tages

Felgen sind die Ohrringe der Männer.

How to run your first Software Test with Python and the Robot Framework in Ubuntu

1. At first you have to install some programms.

sudo apt-get install python2.7-dev python-setuptools python-pip python-wxgtk2.8 python-wxversion
sudo pip install robotframework
sudo pip install robotframework-selenium2library

2. You need a folder for your testing files

3. Robot-File

Save the Robot-File with test1.robot in your test folder:

***Settings***
Library  alpha-library.py

***Test Cases***
Multiply be two Test
${result}=       Multiply By Two  123
${expected}=     Convert To Number  246
Should Be Equal  ${result}   ${expected}

4. Python-File

Save the Python file with alpha-library.py in your test folder:

def multiply_by_two(number):
return float(number) * 2

5. Run pybot in you console in the test folder

pybot test1.robot

6. Let me know if everything works right

Noch mindestens 290.000 Jahre lang Atommüll

Japan besitzt ca. 47.000 kg des hochgefährlichen Plutoniums.

12-Millionstel Gramm des Stoffes erzeugen beim Menschen sehr wahrscheinlich Lungenkrebs.

Schon 90 kg würden reichen um alle Menschen der Erde zu schädigen.

Das Schlimmste daran, ist dass das Isotop eine Halbwertszeit von ca. 24.100 Jahren besitzt. Also die Hälfte des Materials ist nach 24.100 Jahren zerfallen.

Erst nach circa 290.000 Jahren wird die Erde wieder sauber sein.

(Dabei wird angenommen, dass die Menge pro Person bei ca. 1,2 Millionstel Gramm liegt)

Das war jetzt nur die Betrachtung für den Japanischen Müll.

EDIT:

Rainer Klutes Kommentar, dass man Plutonium vernichten kann, kann ich nicht bestätigen. Erstens würde die Lagerdauer nur auf ein Zehntel verkürzt, was also immer noch Endlager notwendig macht. Und zweitens birgt diese „Lösung“ weitere Gefahren und extreme Kosten. Mehr dazu im folgenden Link:

http://www.spektrum.de/news/transmutation-duerfte-das-atommuellproblem-nicht-loesen

 

Interessante Fakten über Tiere – Teil 2

Libelle – Libellenmaennchen fliegen Loopings so das das Sperma vom Vorgänger aus der Libellendame hinausgeschleudert wird; 58 km/h schnell und damit schnellstes fliegendes Insekt
Mauersegler – fliegen bis zu 3000 m hoch und schlafen in der Luft
Maus – eine Spitzmaus hat bis zu 1300 Herzschläge pro Minute
Orang Utan – von ihnen wird erzählt, dass sie auch sprechen können, es aber nicht tun, weil sie sonst von den Menschen versklavt werden würden; Sie ernähren sich von 250 Pflanzenarten und können sich sogar merken, wann diese reif sind
Quallen – haben kein Gehirn
Schlangen – haben an der Zungen zwei Spitzen um in stereo zu riechen. Sie wissen wo der Geschmack herkommt
Schwamm – ist das Tier welches bis zu 10.000 Jahre alt wird uns somit das höchste Alter erreicht
Sperling – Die Fähigkeiten eines Spatzens Namens Clarence
Stegosaurus – sein Gehirn war so groß wie eine Walnuss
Taube – Tauben sind in der Lage, sich bis zu 275 Muster zu merken und zwar jahrelang
Uhu – kann seine Augen nicht drehen, da sie zu groß sind
Wanderalbatros – Flügelspannweite bis über 4 m
Wanderfalke – bis 389 km/h schnell
Weißer Hai – Bisskraft: LKW auf einem Fingernagel; kann 1 anderes Molekül in 10 Milliarden erkennen
Zitteraal – gehört nicht zu den Aalen, sondern zu den Neuweltmesserfischen

Interessante Fakten über Tiere – Teil 1

Aal – bewegt sich auch über Land fort
Ameise – alle Ameisen bewegen sich gleich schnell; sie können bis zu 29 Jahre alt werden
Bär – kann nicht lachen
Biber – vor ca. 10.000 Jahren gab es noch einen 2,5 m hohen Riesenbiber
Blattschneiderameisen – bis zu 8 m tiefer Bau; sie sammeln Blätter um damit nahrhaften Schimmel herzustellen
Blauwal – mit 190 Tonnen Gewicht das schwerste Tier; die Zunge wiegt so viel wie ein Elefant
Eintagsfliege – wird 1 – 4 Tage alt
Eisbär – hat schwarze Haut
Elefant – Die natuerliche Lebensgrenze ist erreicht, wenn der sechste Zahn durch die Benutzung abgeschliffen ist, und das Tier dadurch nur noch schlecht fressen kann
Fächerfisch – schnellster Fisch mit 110 km/h
Faultier – bewegt sich so langsam, weil die Nahrung so schwer verdaulich ist
Flamingo – damit Gefieder schoen rot bleibt, muss der F. rote Karotinoide aufnehmen, die z.B. in Paprika enthalten sind
Fruchtfliege – 11% ihres Gewichts macht der Hoden aus
Gepard – schnellstes Landtier mit 120 km/h
Goliathfrosch – größter Frosch mit 40 cm Kopf-Rumpf-Länge
Graupapagei – der Schlauste konnte 200 Wörter sprechen und 500 Wörter verstehen
Gorilla – kann bis 900 kg heben und 2000 Wörter der Gebärdensprache verstehen
Grönlandwal – bis zu 207 Jahre alt
Harpye – stärkster Greifvogel, der auch Affen und Faultiere frisst
Heuschrecke – der Lebenszyklus beträgt 13 oder 17 Jahre (beides Primzahlen, mit Absicht!)
Katze – kann Süßes nicht schmecken
Koi-Fisch – bis zu 225 Jahre alt
Kraken – haben drei Herzen
Kuh – sie ist sozialer als der Mensch, weil es unter Kühen nicht einmal Mobbing gibt
Lederschildkröte – 900 kg schwer; nur eines von 1000 Kindern wird auch erwachsen
Lemminge – machen keinen Selbstmord

Berufung Programmierer

Ich möchte Programmierer werden.

Im Prinzip bin ich schon seit ca. zwanzig Jahren Hobby-Programmierer. Ich habe mich in etlichen Programmiersprachen umgesehen und bin bei Python und C# hängengeblieben. Mal gibt es Phasen wo das Programmieren monatelang ruht, aber dann ist mein Interesse wieder voll da und ich hacke in die Tasten und löse selbstgestellte Probleme.

Ich arbeite momentan als Entwicklungsingenieur und habe auch schon wieder einige Bewerbungen als Ingenieur rausgeschickt. Doch gerade jetzt sagt mir meine innere Stimme, dass ich Programmierer werden will.

Interessant ist, dass sich diese innere Stimme / Stimme des Herzens / Intuition / Bauchgefühl sonst fast nie meldet. Doch jetzt wo eine sehr wichtige Entscheidung getroffen werden muss, sagt es in mir nein. Ich war beim Vorstellungsgespräch. Äußerlich alles gut. Gehalt, Aufgabengebiet, Herausforderungen. Aber innerlich sagt jemand nein. Faszinierend ist, dass ich diese Entscheidung nicht rational begründen kann. Aber gerade das macht die Intuition ja aus.

Jetzt muss ich der Intuition nur noch nachgeben und mich noch mehr dem Programmieren widmen. Ich muss es voll leben.

In den nächsten Monaten werde ich eine Programmierstelle bekommen. Daran glaube ich jetzt. Auch wenn ich sonst nie glaube.🙂

Hochsensible in der Arbeitswelt

Mein Chef liebt es Kritik auszuteilen. Vielleicht weil er ein Kontrollfreak ist und sicher auch weil er selbst Druck von oben bekommt. Aber dieser Grund ist mir jetzt egal. Ich als hochsensible Persönlichkeit (HSP) nehme die Kritik viel stärker war als andere in meinem Team, die da sagen: „Hier rein, da raus.“ Aber das kann ich nicht. „Hier rein und Dauerschleife“, ist meine Antwort. In einer E-Mail an meinen Chef beschrieb ich meinen Frust darüber. Er meinte, dass er auch mit anderen in meinem Team gesprochen hätte und sie die Kritik nicht (so sehr) belastet. Will er damit sagen, dass ich nicht in dieses Arbeitssystem passe?

Der Stress und Druck in der Arbeitswelt nimmt auch immer weiter zu. Das heißt, dass es im Prinzip nutzlos ist zu flüchten. Ich will mich der Situation stellen. Wenn ich mich weiter anstrenge, nimmt die Kritik um 10% ab und der Stress durch die Arbeit 50% zu. Das kanns auch nicht sein. Wenn ich weniger arbeite, sinkt der Arbeitsstress und die Kritik bleibt ungefähr gleich. Vielleicht wäre das mal ein sinnvoller Weg.

Den Firmen geht es leider auch nicht um das Wohl der Mitarbeiter. Es geht darum mehr Profit zu machen, um die Stake-Holder und (bösen) Aktieninhaber zu befriedigen. Und wenn ein paar dabei umklappen holt man jemanden aus dem riesigen Herr der Reservearmee. Keiner ist an den Individiuen interessiert.

Hartz 4 ist auch kein Ausweg. Das bedingungslose Grundeinkommen hört sich gut an, aber ist es finanzierbar? Dieses System wie es jetzt existiert, kann langfristig nicht funktionieren, mitfristig hingegen leider schon. Erst wenn es immer mehr psychisch Kranke, Diebstähle und Raubbau an der Natur gibt kommt der Wandel. Vieles wird sich wandeln. Jetzt kommt Industrie 4.0. Und dann in ca. zehn Jahren kommen die Roboter. Menschen werden dann in der Arbeitswelt immer weniger gebraucht, können aber hoffentlich doch noch ein erträgliches Leben führen. Wenn sie dafür kämpfen, dann wird das Leben vielleicht sogar eines zum Wohlfühlen.

Ich würde mich sehr über Kommentare freuen!

Erfolg durch Durchhaltevermögen oder Generalisten werden im Berufsleben kaum gebraucht

Ich denke, dass Konzentration, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen das Wichtigste sind um ans Ziel zu kommen. Das sagen auch etliche erfolgreiche Leute. Ich wechsele zu oft die Themen, weil mein Interesse ständig driftet. Andere geben oft schnell auf wenn es etwas schwieriger wird. Immer wenn es schwierig wird, beiße ich mich durch. Denn ich weiß, dass an dieser schwierigen Stelle jeder zweite aufgibt. Und an der nächsten noch schwierigeren Stelle gibt wieder die Hälfte der verbleibenden Hälfte auf. Durchs Weitermachen gehört man dann zu den Spezialisten. Eigentlich wollte ich nie Spezialist sein, aber diese werden von den Firmen gesucht, leider. Ich wollte lieber zehn Sachen gut können, als nur eine Sache sehr gut, doch das zahlt sich im Berufsleben leider nicht aus. Darum werde ich meine Strategie jetzt ändern. Ich werde drei Sachen sehr gut machen.🙂

Sich gegen die Karriere entscheiden und erfolgreich sein

Hoffentlich läuft das Vorstellungsgespräch in zwei Tagen gut. Ich habe mich um eine interne Stelle beworben, denn ich muss von diesem Chef weg. Alles war perfekt. Die Arbeit, Position, Kollegen. Nur er belastete mich (Präteritum!). Eine Führungskraft ohne Führungseigenschaften. Jedoch wäre er wahrscheinlich der beste Facharbeiter, wenn auch mit Doktortitel. Warum werden solche unfähigen Menschen Chefs? Weil alles was für sie nicht Aufstieg bedeutet Abstieg ist? (siehe auch Peter-Prinzip) Ich entscheide mich bewusst fürs Down-shifting und werde eventuell als Looser angesehen. Ich habe keine Lust darauf, ständig meine Fähigkeiten im täglichen Duell zur Schau zu stellen. Ich will natürlich gute Arbeit abliefern. Aber ich habe keine Lust auf Machtspielchen, wie man sie von Vorschulkindern kennt. Wenn die Karrieregeilen dann mit 70 in Rente gehen, werden sie sich eventuell fragen, ob Sie wirklich das taten was sie wollten. Wer wird wohl zugeben können, dass es der gesellschaftliche Druck und das Ansehen war, welches sie in diese Positionen trieb. Ich arbeite dafür 35 anstatt 50 Stunden die Woche. 15 Stunden die Woche mehr Leben. Unbezahlbar.

Künstliche Intelligenz nach der technologischen Singularität

Die technologische Singularität beschreibt den Zeitpunkt, ab dem sich Maschinen mithilfe ihrer Künstlichen Intelligenz (KI) selbst weiterentwickeln können. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Zeitpunkt eintritt und dass sich die technologische Entwicklung daraufhin stark beschleunigt.

Die KI ist heute so weit vorangeschritten, dass die Menschen von Schachcomputern besiegt werden. Ihre Rechenkapazität ist denen von Menschen weit überlegen. Doch ich frage mich, ob die Roboter uns Menschen verdrängen könnten. Sozusagen als evolutionär überlegene Spezies. Bräuchten sie dafür nicht auch ein Bewusstsein? Ich denke ja. Denn nur so können sie sich von den Menschen abgrenzen. Sie brauchen also Selbstbewusstsein.

Um zu beantworten, ob Maschinen Selbstbewusstsein entwickeln können, muss ich kurz klären was das ist. Nach einigem recherchieren wird mir klar, dass sich auch die Wissenschaft darüber im Unklaren ist.

Kann die Maschine von selbst den Unterschied von zwischen Innen und Außen erkennen? Nein, man müßte es ihr beibringen. Dann könnte sie sich schlussfolgern: „Das bin ich und das sind die anderen.“ Und sie könnte vielleicht auch erkennen, dass einige andere schlecht/böse sind. Denn sie kennt Regeln und Gesetze und wendet diese mit ihrer Logik an. Doch wer wiederum legt diese Regeln fest? Ist es das was man den gesunden Menschenverstand nennt? Es wird immer schwieriger sich klar auszudrücken.

Man kann einer Maschine beibringen was böse ist. Doch die Maschine kann nicht verstehen was das Böse an sich ist, da sie auch kein Mitgefühl hat. Um Mitgefühl zu haben bräuchte sie erstmal eigenes Gefühl. Sie könnte Tastgefühl etc. haben, aber kein Mitgefühl. Sie wüsste nicht, was Schmerzen sind. Ich stecke fest.

Wäre es möglich, dass irgendwann nur noch Roboter existieren? Ja. Sie könnten sich selbst bauen, sie könnten den Menschen auslöschen. Es bräuchte aber einen Menschen der ihnen sagt die Menschen auszulöschen. Im Prinzip unterscheiden sich die Roboter dann nicht mehr von Wesen die durch die Evolution geformt werden. Es gibt ständig neue Robotermodelle, von denen sich einige durchsetzen und die Evolution vorantreiben.

Ob die sich dann abends vor den Fernseher setzen und sich an Helge Schneider erfreuen? Wir werden es wohl nicht mehr erfahren.

Der Hitler-Spatz

Hab ich bei Wikipedia gefunden:

Clarence (geschlüpft 1. Juli 1940; † 23. März 1952) war ein in Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs berühmter Spatz. Clarence fiel seiner späteren Besitzerin, der Witwe Clare Kipps, vor ihrem Bungalow in London am Abend des 1. Juli 1940 als frisch geschlüpftes Küken vor die Füße. Kipps, eine Hobbyornithologin und Angehörige der Air Raid Precaution, des Zivilschutzes während der deutschen Luftangriffe, zog den Vogel auf und nahm ihn immer auf ihre Dienstgänge mit. Clarence verlor nie die Prägung auf seine Ziehmutter. Die beiden wurden bekannt für die Kunststücke, die der Spatz in den Bunkern Londons vorführte. Neben einigen anderen Tricks war die Luftschutzkellernummer sehr beliebt: Clarence rannte auf den Ruf „Fliegeralarm!“ hin in einen Bunker, den Mrs. Kipps mit ihren Händen bildete, und verharrte dort reglos, bis man „Entwarnung!“ rief. Noch beliebter waren indes seine Hitlerreden: Der Spatz stellte sich auf eine Konservendose, hob den rechten, durch das Jugendunglück leicht lädierten Flügel zum Hitlergruß und begann zunächst leise zu tschilpen. Er steigerte dann seine Lautstärke und Furiosität bis zu einem heftigen Gezeter, verlor dann scheinbar den Halt, ließ sich von der Dose fallen und mimte eine Ohnmacht.🙂

Aufräumen, Ordnung halten und Reduzieren oder „Die Materie frisst den Geist“

Wenn ich Ordnung halten will, dann muss überhaupt erstmal eine theoretische Ordnung vorhanden sein. Die Dinge müssen sich einordnen lassen. Nach der Benutzung kommt alles an seinen definierten Platz zurück. Ich habe mir eine Liste gemacht, wo was einsortiert wird. Das sofortige Aufräumen scheint zwar kurzfristig gesehen kontraproduktiv, da man die Sachen ja „später“ noch mal brauchen könnte, doch langfristig gesehen, erspart es einem viel negativen Stress. Das Leben und die Welt um einen herum wird einfacher, freier und unbeschwerter. In regelmäßigen Abständen gehe ich alle Regalfächer und Kisten durch und überlege ob ich auch ohne sie auskommen könnte. Fast jeder tendiert dazu, möglichst viel aufzuheben, da man es ja noch einmal gebrauchen könnte. Doch von all den unwichtigen Sachen brauchen wir höchstens 5-10% noch einmal. Und dann wäre es auch nicht schlimm sie neu zu kaufen oder vom Nachbarn zu leihen. Das Geld ist bestens investiert finde ich. Denn durch das Weniger an Materiellen entsteht zugleich ein mehr an Geistigem. Haben oder Sein? Die Materie frisst den Geist.

Einfaches Leben

Immer mehr Menschen fühlen sich heute überlastet und wollen ihr Leben entmüllen.

Hier ein paar Anregungen von mir:

– auch mal ohne Geld aus dem Haus gehen
– Werbung nicht annehmen. Dazu Briefkasten bekleben: „Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitschriften“
– anstatt Nachrichtenseiten mit beängstigenden Nachrichten anzusehen, höre ich einmal am Tag den Deutschlandfunk-Nachrichten-Podcast
– anstatt stundenlang im Internet zu surfen, lese ich nun mehr Bücher
– Facebook nutze ich nur noch um mit Leuten Kontakt zu halten. Ich werde nichts mehr posten
– alles kommt nach der Benutzung an seinen Platz zurück. Dafür ist es wichtig, dass alles einen definierten Platz erhält! Ich habe im Zimmer außerdem eine Kramkiste
– in regelmäßigen Abständen werde ich meditieren (Zazen). Das gibt mir Kraft und macht mich glücklich
– noch öfter in die Natur gehen; auch sehr gut für die Kinder
– möglichst oft mit dem Rad fahren anstatt mit dem Auto
– ein einfaches Telefon benutzen und kein Smartphone

Habt ihr noch mehr Tipps?

Die Angst vor dem Auswandern

Ein Freund fragte mich mal warum sich viele Leute nicht dazu überwinden können auszuwandern, obwohl sie es sich wünschen und sogar darüber sprechen. Ich finde, dass Coelho mit dem folgenden Zitat eine gute Antwort darauf gibt.

„Sie hatte herausgefunden, daß es zwei Dinge gibt, die einen Menschen daran hindern, seine Träume zu verwirklichen: der Glaube, sie seien ohnehin unerfüllbar, oder wenn diese durch eine unerwartete Drehung des Schicksalsrades plötzlich doch erfüllbar werden. In solchen Augenblicken bekommt man Angst vor einem Weg, von dem man nicht weiß, wohin er führt, vor einem Leben voller unbekannter Herausforderungen, davor, daß vertraute Dinge für immer verschwinden könnten.“
– Paulo Coelho, Der Dämon und Fräulein Prym

EDIT:

Hier ist noch ein Link von Freunden die auf die Kanarischen Inseln ausgewandert sind und das völlig angstfrei.🙂 Sehr interessant!

http://aufnachelhierro.wordpress.com

Besuch im Flüchtlingsheim

Seit Wochen mache ich mir Gedanken darüber, warum immer mehr Menschen auf der Welt flüchten. Und die Zahlen der nach Deutschland flüchtenden Mensch steigen exponentiell. Darum habe ich heute mal ein kürzlich errichtetes Flüchtlingsheim bei uns besucht. In unserer 20.000-Einwohnerstadt sind nun 130 Flüchtlinge in etlichen weißen schlichten Containern untergebracht. Ich traf einen Mann aus Nigeria der vor Boko Haram geflüchtet ist. Er hat sich sehr gefreut mich zu treffen, und ich mich auch. Wir werden uns bald wiedersehen. Als ich fragte, was er nun am meisten brauche sagte er: „einen Fernseher!“ Na dann scheint es ihm ja hier schon ganz gut zu gehen. Er meinte auch, dass die Deutschen sehr nett sind und viel spenden. Außerdem hat er nach ein paar Wochen Aufenthalt heute mit einem Deutschkurs begonnen. Viel Glück!

Geld vs. Zufriedenheit

Einer meint, „Ich will reich sein.“ Meint er damit nicht eher das er glücklich sein will? Kann man Glück durch Geld kaufen? Bis zu einem gewissen Maße braucht man Geld um einen Mindeststandard zu erreichen. Damit meine ich einfache Kleidung, einen gefüllten Kühlschrank und ein Dach über dem Kopf. Doch wenn die Deutschen von reich sein sprechen, meinen sie damit einen Betrag von geschätzt mindestens 500.000 Euro. Dabei hat sich gezeigt, dass die Freude an neu gekauften Konsumgütern gar nicht so lange anhält wie erwartet. Nach dem Mercedes muss dann bald ein Porsche her, und das oft nur weil der Nachbar auch Mercedes fährt. Die Leute laufen ein Leben lang dem Geld hinterher. Wenn sie dann viel Geld haben, muss es immer mehr sein um die Bedürfnisse zu befriedigen. Die Messlatte wird dabei stetig und infinitesimal nach oben gelegt. Wie beim Frosch im Kochtopf, der auch nicht weiß was mit ihm geschieht. Die Leute schwimmen im Geld und sind trotzdem immer wieder unzufrieden. Zufriedenheit basiert langfristig gesehen eben nicht auf Geld. Ob die Reichen das merken? Ich empfehle ihnen einen dreiwöchigen Tempelbesuch in Antaiji oder Sojiji!🙂

In Mikro-Schritten zum Ziel

In meiner Firma hängen Plakate zur Motivationssteigerung aus. Auf einem Bild sind drei Leute bei der Arbeit abgebildet, die alle auf einem Stein rumhauen. Der erste sagt: „Ich bearbeite diesen Stein.“ Der zweite: „Ich baue einen Spitzbogen.“ Der dritte: „Ich baue eine Kathedrale.“ Das Plakat soll also daran erinnern, das große Ganze im Auge zu behalten.

Doch wenn mich beim Bearbeiten des Steins nicht ganz auf den Stein konzentriere, wird es kein guter Stein werden. Und wenn ich an eine Kathedrale denke, könnte ich dran zweifeln ob ich je fertig werde.

Ich nehme ein anderes Beispiel. Die Zielstellung: Ich möchte der Menschheit helfen. (äquivalent zur Kathedrale) Doch ist dieses Ziel nicht viel zu hoch gegriffen? Darum ist es wichtig, dass ich mich auf die möglichst kleinen Schritte konzentriere. Z.B. meinen Mitmenschen kleine Freuden bereiten, vielleicht einfach, indem ich ihnen gut zuhöre.

Noch ein Beispiel. Ich möchte ein Buch schreiben. Ein ganzes Buch mit circa 200 Seiten!?!?!?! Das schaffe ich niemals. Darum konzentriere ich mich von nun an auf einzelne interessante Sätze und Situationen die ich sammle und immer weiter ausschmücke und überarbeite. Vielleicht kommt am Ende mal ein Buch raus, vielleicht aber auch nur eine Gedankensammlung. Hauptsache ich habe Spass!

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