Arbeitswelt und Ehrlichkeit

Heutzutage steht man am Arbeitsplatz immer mehr unter Druck. Wenn der Druck nicht von außen kommt, wird er von innen erzeugt. Denn wenn wir uns zu sehr gehen lassen, verlieren wir die Arbeit. Gerade darum vermute ich, dass viele getreu dem Motto „Mehr Schein als Sein“ leben bzw. arbeiten. Sie tun geschäftig und aufopferungsvoll, klagen ständig über zu viel Arbeit und werden deshalb geachtet. Wer wirklich so geschäftig wäre, würde mittelfristig ein Burnout bekommen. Wieder einmal ist der Ehrliche der Dumme. Ich war mein Leben lang meist ehrlich und habe darunter gelitten. Ehrlichkeit ist eine Tugend die ich in Frage stellen möchte. Wer in einer unehrlichen Gesellschaft ehrlich ist wird ausgebeutet. Darum schlage ich eine bessere Tugend vor: „Ehrlich sein zu sich selbst, ehrlich ’scheinen‘ in der Gesellschaft. Denn sie hat nichts anderes verdient. Noch nicht“

Meine Lebensphilosophie (Edit #1)

Folgende Gedanke befinden sich in ständigem Aufbau.
Alphabetisch sortiert

– Atmung –> Atme in den Bauch. Das wird dich entspannen.
– Angst –> Es gibt nichts wovor man sich fürchten braucht. Nicht mal den Tod.
– Aufmerksamkeit –> Sei ganz aufmerksam. Schaue genau hin. Nimm mit allen Sinnen war. Sehe die Welt mit den Augen eines Kindes. Lebe im Hier und Jetzt.
– Drogen –> Keine Drogen, kein Alkohol, kein Tabak; Kaffee und Tee ist okay
– Erkenntnis –> Glaube nicht dem Geschwätz der anderen, der Eltern, der Schule, sondern mache selbst Erfahrungen.
– Ehrlichkeit –> Lebe so, dass du nichts bereuen musst.
– Erziehung –> kein Fernsehen, kein Tablet, sondern Aufmerksamkeit geben; Bestrafung: in eine böse Ecke bringen anstatt Schläge austeilen
– Frieden –> Frieden wird es niemals geben. Denn der Mensch ist tief im Inneren ein wildes Tier, dass nur nach Fressen und Sex aus ist. Dafür ist er bereit, anderen zu schaden. Und im niemals untergehenden Gruppenwahn entsteht dann auch mal Krieg.
– Gelassenheit –> Entspannt und gelassen sein.
– Habgier –> Habgier ist ein Produkt der Angst. Angst verloren zu sein wenn man alles verloren hat. Doch du wirst nicht verloren sein. Die meisten sind in ihrer Angst verloren.
– Haltung –> Achte auf deine Körperhaltung, denn sie beeinflusst deinen Geist. Achte auf einen geraden Rücken.
– Hass –> Hass ist nur Unwissen und Unverständnis. Hass entsteht, wenn einer anders handelt als du. Doch wenn du den Kontext seines Handeln siehst wird sich dein Hass auflösen.
– Hygiene –> Halte dich sauber. Auch im Geiste.
– Kommunikation –> Diskutiere nicht lange über falsch und richtig. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den verschiedenen Meinungen und ist ständig im Wandel.
– Natur –> Schütze die Natur, denn du bist ein Teil von ihr. Du kommst aus ihr und du gehst wieder in sie hinein.
– Natürlichkeit –> Bleibe ganz natürlich. Es ist nicht notwendig sich zu schminken oder zu schmücken. Zeige nur das, was du wirklich fühlst.
– Offenheit –> Immer offen für neues sein und versuchen eigene Vorurteile aufzudecken und abzubauen.
– Selbständigkeit –> Agieren anstatt Reagieren. Selbständig und unabhängig sein.
– Status –> Meide Statussymbole.
– Tod –> Der Tod ist ein großer Lehrmeister. Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, wird jede Minute vollkommen auskosten und sein Leben nicht einfach nur dahinleben
– Vereine –> Menschenmassen und Vereine meiden.
– Vergänglichkeit –> Alles ist vergänglich. Alle Beziehungen werden enden und all dein Besitz wird mit der Zeit kaputt gehen oder an Wert verlieren. Darum ist es nicht so wichtig sich übermäßig über etwas zu freuen oder über etwas zu trauern. Siehe alles aus einer langfristigen Perspektive heraus. Im Leben geht es immer auf und ab, auf und ab.
– Zucker –> Nicht zu viel Zucker essen. Ab und zu ein Stück Kuchen ist okay.

Meine Lebenphilosophie

– Schütze die Natur, denn du bist ein Teil von ihr. Du kommst aus ihr und du gehst wieder in sie hinein.
– Bleibe ganz natürlich. Es ist nicht notwendig sich zu schminken oder zu schmücken.
– Glaube nicht dem Geschwätz der anderen, der Eltern, der Schule, sondern mache selbst Erfahrungen.
– Diskutiere nicht lange über falsch und richtig. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den verschiedenen Meinungen und ist ständig im Wandel.
– Atme in den Bauch. Das wird dich entspannen.
– Es gibt nichts wovor man sich fürchten braucht. Nicht mal den Tod.
– Der Tod ist ein großer Lehrmeister. Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, wird jede Minute vollkommen auskosten und sein Leben nicht einfach dahinleben.
– Hass –> Hass ist nur Unwissen und Unverständnis. Hass entsteht, wenn einer anders handelt als du. Doch wenn du den Kontext seines Handeln siehst wird sich dein Hass auflösen.
– Habgier –> Habgier ist ein Produkt der Angst. Angst verloren zu sein wenn man alles verloren hat. Doch du wirst nicht verloren sein. Die meisten sind in ihrer Angst verloren.
– Frieden –> Frieden wird es niemals geben. Denn der Mensch ist tief im Inneren ein wildes Tier, dass nur nach Fressen und Sex aus ist. Dafür ist er bereit, anderen zu schaden. Und im niemals untergehenden Gruppenwahn entsteht dann auch mal Krieg.
– Vergänglichkeit –> Alles ist vergänglich. Alle Beziehungen werden enden und all dein Besitz wird mit der Zeit kaputt gehen oder an Wert verlieren. Darum ist es nicht so wichtig sich übermäßig über etwas zu freuen oder über etwas zu trauern. Siehe alles aus einer langfristigen Perspektive heraus. Im Leben geht es immer auf und ab, auf und ab.
– Lebe so, dass du nicht bereuen musst.
– Sei wie ein Kind.

Über Kommentare würde ich mich sehr freuen. Auch über Kritik oder weitere Punkte die ich noch einbauen könnte.

Alles was ich brauche ist …

… Kaffee, etwas* zu Lesen und etwas zum Schreiben.

* Natürlich nicht irgendetwas.

Aus der Geschichte lernen

Was ich aus der Geschichte gelernt habe? Das wir nicht aus der Geschichte lernen.

Smartphones machen smart …

… indem man sie wegwirft.

Auf 35 mm getrimmte Normrasenflächen

Wenn ich nicht das gesamte „Unkraut“ rausreiße, sondern an ein paar kleinen Stellen des Gartens einfach ganz natürlich wachsen lasse, dann werden dadurch unzählige Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten angezogen, die voller Freude ihren Lebenstanz vollführen. Unsere sterilen immer auf 35 mm getrimmten Normrasenflächen sorgten in den letzten Jahrzehnten für einen massiven Rückgang der Insektenmenge. Doch mit den Insekten verschwinden dann nach und nach auch die Vögel, und so weiter, und so weiter. Ihr kennt die Geschichte. Mit nur einem Quadratmeter „unberührter“ Natur, kann man deswegen sehr viel zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts beitragen.

Zen ist …

die Wissenschaft zur Erforschung des Selbst.

Olympia ade.

Olympia in Rio interessiert mich zu genau 0%. Auch da Thomas Bach (IOC-Chef) die gedopten Russen nun doch nicht von Olympia ausschließt. Hoffentlich führen die Russen dann den Medallienspiegel an. Die Pharmawissenschaft gewinnt, aber Olympia ist tot. Schade eigentlich.

Und noch was. Thomas Bach hat außerdem dafür gesorgt, dass die russische Athletin und Whistleblowerin Stepanowa, die einen großen Teil des Staatsdopings aufgedeckt hat, nicht bei Olympia teilnehmen darf. Das spricht wohl Bände.

Erkenntnis des Tages

Felgen sind die Ohrringe der Männer.

How to run your first Software Test with Python and the Robot Framework in Ubuntu

1. At first you have to install some programms.

sudo apt-get install python2.7-dev python-setuptools python-pip python-wxgtk2.8 python-wxversion
sudo pip install robotframework
sudo pip install robotframework-selenium2library

2. You need a folder for your testing files

3. Robot-File

Save the Robot-File with test1.robot in your test folder:

***Settings***
Library  alpha-library.py

***Test Cases***
Multiply be two Test
${result}=       Multiply By Two  123
${expected}=     Convert To Number  246
Should Be Equal  ${result}   ${expected}

4. Python-File

Save the Python file with alpha-library.py in your test folder:

def multiply_by_two(number):
return float(number) * 2

5. Run pybot in you console in the test folder

pybot test1.robot

6. Let me know if everything works right

Noch mindestens 290.000 Jahre lang Atommüll

Japan besitzt ca. 47.000 kg des hochgefährlichen Plutoniums.

12-Millionstel Gramm des Stoffes erzeugen beim Menschen sehr wahrscheinlich Lungenkrebs.

Schon 90 kg würden reichen um alle Menschen der Erde zu schädigen.

Das Schlimmste daran, ist dass das Isotop eine Halbwertszeit von ca. 24.100 Jahren besitzt. Also die Hälfte des Materials ist nach 24.100 Jahren zerfallen.

Erst nach circa 290.000 Jahren wird die Erde wieder sauber sein.

(Dabei wird angenommen, dass die Menge pro Person bei ca. 1,2 Millionstel Gramm liegt)

Das war jetzt nur die Betrachtung für den Japanischen Müll.

EDIT:

Rainer Klutes Kommentar, dass man Plutonium vernichten kann, kann ich nicht bestätigen. Erstens würde die Lagerdauer nur auf ein Zehntel verkürzt, was also immer noch Endlager notwendig macht. Und zweitens birgt diese „Lösung“ weitere Gefahren und extreme Kosten. Mehr dazu im folgenden Link:

http://www.spektrum.de/news/transmutation-duerfte-das-atommuellproblem-nicht-loesen

 

Interessante Fakten über Tiere – Teil 2

Libelle – Libellenmaennchen fliegen Loopings so das das Sperma vom Vorgänger aus der Libellendame hinausgeschleudert wird; 58 km/h schnell und damit schnellstes fliegendes Insekt
Mauersegler – fliegen bis zu 3000 m hoch und schlafen in der Luft
Maus – eine Spitzmaus hat bis zu 1300 Herzschläge pro Minute
Orang Utan – von ihnen wird erzählt, dass sie auch sprechen können, es aber nicht tun, weil sie sonst von den Menschen versklavt werden würden; Sie ernähren sich von 250 Pflanzenarten und können sich sogar merken, wann diese reif sind
Quallen – haben kein Gehirn
Schlangen – haben an der Zungen zwei Spitzen um in stereo zu riechen. Sie wissen wo der Geschmack herkommt
Schwamm – ist das Tier welches bis zu 10.000 Jahre alt wird uns somit das höchste Alter erreicht
Sperling – Die Fähigkeiten eines Spatzens Namens Clarence
Stegosaurus – sein Gehirn war so groß wie eine Walnuss
Taube – Tauben sind in der Lage, sich bis zu 275 Muster zu merken und zwar jahrelang
Uhu – kann seine Augen nicht drehen, da sie zu groß sind
Wanderalbatros – Flügelspannweite bis über 4 m
Wanderfalke – bis 389 km/h schnell
Weißer Hai – Bisskraft: LKW auf einem Fingernagel; kann 1 anderes Molekül in 10 Milliarden erkennen
Zitteraal – gehört nicht zu den Aalen, sondern zu den Neuweltmesserfischen

Interessante Fakten über Tiere – Teil 1

Aal – bewegt sich auch über Land fort
Ameise – alle Ameisen bewegen sich gleich schnell; sie können bis zu 29 Jahre alt werden
Bär – kann nicht lachen
Biber – vor ca. 10.000 Jahren gab es noch einen 2,5 m hohen Riesenbiber
Blattschneiderameisen – bis zu 8 m tiefer Bau; sie sammeln Blätter um damit nahrhaften Schimmel herzustellen
Blauwal – mit 190 Tonnen Gewicht das schwerste Tier; die Zunge wiegt so viel wie ein Elefant
Eintagsfliege – wird 1 – 4 Tage alt
Eisbär – hat schwarze Haut
Elefant – Die natuerliche Lebensgrenze ist erreicht, wenn der sechste Zahn durch die Benutzung abgeschliffen ist, und das Tier dadurch nur noch schlecht fressen kann
Fächerfisch – schnellster Fisch mit 110 km/h
Faultier – bewegt sich so langsam, weil die Nahrung so schwer verdaulich ist
Flamingo – damit Gefieder schoen rot bleibt, muss der F. rote Karotinoide aufnehmen, die z.B. in Paprika enthalten sind
Fruchtfliege – 11% ihres Gewichts macht der Hoden aus
Gepard – schnellstes Landtier mit 120 km/h
Goliathfrosch – größter Frosch mit 40 cm Kopf-Rumpf-Länge
Graupapagei – der Schlauste konnte 200 Wörter sprechen und 500 Wörter verstehen
Gorilla – kann bis 900 kg heben und 2000 Wörter der Gebärdensprache verstehen
Grönlandwal – bis zu 207 Jahre alt
Harpye – stärkster Greifvogel, der auch Affen und Faultiere frisst
Heuschrecke – der Lebenszyklus beträgt 13 oder 17 Jahre (beides Primzahlen, mit Absicht!)
Katze – kann Süßes nicht schmecken
Koi-Fisch – bis zu 225 Jahre alt
Kraken – haben drei Herzen
Kuh – sie ist sozialer als der Mensch, weil es unter Kühen nicht einmal Mobbing gibt
Lederschildkröte – 900 kg schwer; nur eines von 1000 Kindern wird auch erwachsen
Lemminge – machen keinen Selbstmord

Berufung Programmierer

Ich möchte Programmierer werden.

Im Prinzip bin ich schon seit ca. zwanzig Jahren Hobby-Programmierer. Ich habe mich in etlichen Programmiersprachen umgesehen und bin bei Python und C# hängengeblieben. Mal gibt es Phasen wo das Programmieren monatelang ruht, aber dann ist mein Interesse wieder voll da und ich hacke in die Tasten und löse selbstgestellte Probleme.

Ich arbeite momentan als Entwicklungsingenieur und habe auch schon wieder einige Bewerbungen als Ingenieur rausgeschickt. Doch gerade jetzt sagt mir meine innere Stimme, dass ich Programmierer werden will.

Interessant ist, dass sich diese innere Stimme / Stimme des Herzens / Intuition / Bauchgefühl sonst fast nie meldet. Doch jetzt wo eine sehr wichtige Entscheidung getroffen werden muss, sagt es in mir nein. Ich war beim Vorstellungsgespräch. Äußerlich alles gut. Gehalt, Aufgabengebiet, Herausforderungen. Aber innerlich sagt jemand nein. Faszinierend ist, dass ich diese Entscheidung nicht rational begründen kann. Aber gerade das macht die Intuition ja aus.

Jetzt muss ich der Intuition nur noch nachgeben und mich noch mehr dem Programmieren widmen. Ich muss es voll leben.

In den nächsten Monaten werde ich eine Programmierstelle bekommen. Daran glaube ich jetzt. Auch wenn ich sonst nie glaube.🙂

Hochsensible in der Arbeitswelt

Mein Chef liebt es Kritik auszuteilen. Vielleicht weil er ein Kontrollfreak ist und sicher auch weil er selbst Druck von oben bekommt. Aber dieser Grund ist mir jetzt egal. Ich als hochsensible Persönlichkeit (HSP) nehme die Kritik viel stärker war als andere in meinem Team, die da sagen: „Hier rein, da raus.“ Aber das kann ich nicht. „Hier rein und Dauerschleife“, ist meine Antwort. In einer E-Mail an meinen Chef beschrieb ich meinen Frust darüber. Er meinte, dass er auch mit anderen in meinem Team gesprochen hätte und sie die Kritik nicht (so sehr) belastet. Will er damit sagen, dass ich nicht in dieses Arbeitssystem passe?

Der Stress und Druck in der Arbeitswelt nimmt auch immer weiter zu. Das heißt, dass es im Prinzip nutzlos ist zu flüchten. Ich will mich der Situation stellen. Wenn ich mich weiter anstrenge, nimmt die Kritik um 10% ab und der Stress durch die Arbeit 50% zu. Das kanns auch nicht sein. Wenn ich weniger arbeite, sinkt der Arbeitsstress und die Kritik bleibt ungefähr gleich. Vielleicht wäre das mal ein sinnvoller Weg.

Den Firmen geht es leider auch nicht um das Wohl der Mitarbeiter. Es geht darum mehr Profit zu machen, um die Stake-Holder und (bösen) Aktieninhaber zu befriedigen. Und wenn ein paar dabei umklappen holt man jemanden aus dem riesigen Herr der Reservearmee. Keiner ist an den Individiuen interessiert.

Hartz 4 ist auch kein Ausweg. Das bedingungslose Grundeinkommen hört sich gut an, aber ist es finanzierbar? Dieses System wie es jetzt existiert, kann langfristig nicht funktionieren, mitfristig hingegen leider schon. Erst wenn es immer mehr psychisch Kranke, Diebstähle und Raubbau an der Natur gibt kommt der Wandel. Vieles wird sich wandeln. Jetzt kommt Industrie 4.0. Und dann in ca. zehn Jahren kommen die Roboter. Menschen werden dann in der Arbeitswelt immer weniger gebraucht, können aber hoffentlich doch noch ein erträgliches Leben führen. Wenn sie dafür kämpfen, dann wird das Leben vielleicht sogar eines zum Wohlfühlen.

Ich würde mich sehr über Kommentare freuen!

Erfolg durch Durchhaltevermögen oder Generalisten werden im Berufsleben kaum gebraucht

Ich denke, dass Konzentration, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen das Wichtigste sind um ans Ziel zu kommen. Das sagen auch etliche erfolgreiche Leute. Ich wechsele zu oft die Themen, weil mein Interesse ständig driftet. Andere geben oft schnell auf wenn es etwas schwieriger wird. Immer wenn es schwierig wird, beiße ich mich durch. Denn ich weiß, dass an dieser schwierigen Stelle jeder zweite aufgibt. Und an der nächsten noch schwierigeren Stelle gibt wieder die Hälfte der verbleibenden Hälfte auf. Durchs Weitermachen gehört man dann zu den Spezialisten. Eigentlich wollte ich nie Spezialist sein, aber diese werden von den Firmen gesucht, leider. Ich wollte lieber zehn Sachen gut können, als nur eine Sache sehr gut, doch das zahlt sich im Berufsleben leider nicht aus. Darum werde ich meine Strategie jetzt ändern. Ich werde drei Sachen sehr gut machen.🙂

Sich gegen die Karriere entscheiden und erfolgreich sein

Hoffentlich läuft das Vorstellungsgespräch in zwei Tagen gut. Ich habe mich um eine interne Stelle beworben, denn ich muss von diesem Chef weg. Alles war perfekt. Die Arbeit, Position, Kollegen. Nur er belastete mich (Präteritum!). Eine Führungskraft ohne Führungseigenschaften. Jedoch wäre er wahrscheinlich der beste Facharbeiter, wenn auch mit Doktortitel. Warum werden solche unfähigen Menschen Chefs? Weil alles was für sie nicht Aufstieg bedeutet Abstieg ist? (siehe auch Peter-Prinzip) Ich entscheide mich bewusst fürs Down-shifting und werde eventuell als Looser angesehen. Ich habe keine Lust darauf, ständig meine Fähigkeiten im täglichen Duell zur Schau zu stellen. Ich will natürlich gute Arbeit abliefern. Aber ich habe keine Lust auf Machtspielchen, wie man sie von Vorschulkindern kennt. Wenn die Karrieregeilen dann mit 70 in Rente gehen, werden sie sich eventuell fragen, ob Sie wirklich das taten was sie wollten. Wer wird wohl zugeben können, dass es der gesellschaftliche Druck und das Ansehen war, welches sie in diese Positionen trieb. Ich arbeite dafür 35 anstatt 50 Stunden die Woche. 15 Stunden die Woche mehr Leben. Unbezahlbar.

Künstliche Intelligenz nach der technologischen Singularität

Die technologische Singularität beschreibt den Zeitpunkt, ab dem sich Maschinen mithilfe ihrer Künstlichen Intelligenz (KI) selbst weiterentwickeln können. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Zeitpunkt eintritt und dass sich die technologische Entwicklung daraufhin stark beschleunigt.

Die KI ist heute so weit vorangeschritten, dass die Menschen von Schachcomputern besiegt werden. Ihre Rechenkapazität ist denen von Menschen weit überlegen. Doch ich frage mich, ob die Roboter uns Menschen verdrängen könnten. Sozusagen als evolutionär überlegene Spezies. Bräuchten sie dafür nicht auch ein Bewusstsein? Ich denke ja. Denn nur so können sie sich von den Menschen abgrenzen. Sie brauchen also Selbstbewusstsein.

Um zu beantworten, ob Maschinen Selbstbewusstsein entwickeln können, muss ich kurz klären was das ist. Nach einigem recherchieren wird mir klar, dass sich auch die Wissenschaft darüber im Unklaren ist.

Kann die Maschine von selbst den Unterschied von zwischen Innen und Außen erkennen? Nein, man müßte es ihr beibringen. Dann könnte sie sich schlussfolgern: „Das bin ich und das sind die anderen.“ Und sie könnte vielleicht auch erkennen, dass einige andere schlecht/böse sind. Denn sie kennt Regeln und Gesetze und wendet diese mit ihrer Logik an. Doch wer wiederum legt diese Regeln fest? Ist es das was man den gesunden Menschenverstand nennt? Es wird immer schwieriger sich klar auszudrücken.

Man kann einer Maschine beibringen was böse ist. Doch die Maschine kann nicht verstehen was das Böse an sich ist, da sie auch kein Mitgefühl hat. Um Mitgefühl zu haben bräuchte sie erstmal eigenes Gefühl. Sie könnte Tastgefühl etc. haben, aber kein Mitgefühl. Sie wüsste nicht, was Schmerzen sind. Ich stecke fest.

Wäre es möglich, dass irgendwann nur noch Roboter existieren? Ja. Sie könnten sich selbst bauen, sie könnten den Menschen auslöschen. Es bräuchte aber einen Menschen der ihnen sagt die Menschen auszulöschen. Im Prinzip unterscheiden sich die Roboter dann nicht mehr von Wesen die durch die Evolution geformt werden. Es gibt ständig neue Robotermodelle, von denen sich einige durchsetzen und die Evolution vorantreiben.

Ob die sich dann abends vor den Fernseher setzen und sich an Helge Schneider erfreuen? Wir werden es wohl nicht mehr erfahren.

Der Hitler-Spatz

Hab ich bei Wikipedia gefunden:

Clarence (geschlüpft 1. Juli 1940; † 23. März 1952) war ein in Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs berühmter Spatz. Clarence fiel seiner späteren Besitzerin, der Witwe Clare Kipps, vor ihrem Bungalow in London am Abend des 1. Juli 1940 als frisch geschlüpftes Küken vor die Füße. Kipps, eine Hobbyornithologin und Angehörige der Air Raid Precaution, des Zivilschutzes während der deutschen Luftangriffe, zog den Vogel auf und nahm ihn immer auf ihre Dienstgänge mit. Clarence verlor nie die Prägung auf seine Ziehmutter. Die beiden wurden bekannt für die Kunststücke, die der Spatz in den Bunkern Londons vorführte. Neben einigen anderen Tricks war die Luftschutzkellernummer sehr beliebt: Clarence rannte auf den Ruf „Fliegeralarm!“ hin in einen Bunker, den Mrs. Kipps mit ihren Händen bildete, und verharrte dort reglos, bis man „Entwarnung!“ rief. Noch beliebter waren indes seine Hitlerreden: Der Spatz stellte sich auf eine Konservendose, hob den rechten, durch das Jugendunglück leicht lädierten Flügel zum Hitlergruß und begann zunächst leise zu tschilpen. Er steigerte dann seine Lautstärke und Furiosität bis zu einem heftigen Gezeter, verlor dann scheinbar den Halt, ließ sich von der Dose fallen und mimte eine Ohnmacht.🙂

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