Papa und Sohnemann (5) schreiben Geschichte

(Der Großteil der Geschichte stammt von meinem Sohn Nico)

Yellowman – der kleinste Held der Welt und Bsssssssszzzzscchhh

1. Wir bauen eine Rakete
Es war einmal eine kleine Ameise. Die hieß Otto und war acht Jahre alt. Heute war Wochenende und Otto musste nicht zur Schule gehen. Die Eltern schliefen noch und Otto spielte zuhause mit dem Lego-Raumschiff und er stellte sich vor, wie es ist, in einem echten Raumschiff zu fliegen. Aber dann, rief draußen jemand. Es war sein Freund Nico. „Otto, was machst du denn? Komm mal raus!“ „Aber ich spiele doch gerade mit meinem Lego-Raumschiff.“ „Was, ein Raumschiff? Was soll das denn sein?“ „Kennst du kein Raumschiff, fragt Otto. Soll ich dir mal zeigen wie das aussieht? Ja gerne, sagt Nico. Dann kommt der Otto raus und zeichnet mit einem Stock das Raumschiff in den Sand. Ahhh, staunt Nico. Das ist aber schön. Wollen wir das mit Holz nachbauen, fragt Nico. Ja, das ist eine gute Idee sagt Otto. Dann gehen sie zum Wald und holen ein paar große Äste. Der Nico hat kleine Schnüre dabei. Damit binden sie die Äste aneinander. Der Otto holt noch elf Tücher von zuhause. Gelbe, goldene, orange, grüne, blaue, rote, schwarze, weiße, braune und diamantfarbene Tücher, welche sehr stark glitzerten. Sie malen das Raumschiff mit gelber und goldener Farbe an. Nico holt noch schnell seinen Fisch von zuhause. Dafür hat er extra eine Wassertasche. Dann krabbeln sie durch eine kleine Luke in das Raumschiff. Plötzlich kommt noch ein kleiner Junge vorbei. Es ist Tobi, der Bruder von Nico. Der Tobi guckt das Raumschiff an und möchte sehr gerne reingehen. Dann klopft er an die Tür und der Nico macht auf. Der Tobi schaut sich im Raumschiff um und ist auch ganz glücklich. In dem Raumschiff gibt Stühle, Betten und sogar eine Steuerung. Es gibt einen Arztkoffer, Pistolen und Schutzhelme. Dann gibt es noch eine Küche mit Geschirr, Besteck und leckeren Hamburgern. Jetzt muss die Mannschaft erst einmal, essen damit sie genug Kraft für die lange Reise hat. Wollen wir losfliegen, fragt Otto etwas später. Ja, gerne, sagten Nico und Tobi. Dann drückten sie auf den An-Schalter. Aber wo wollen wir denn hinfliegen? Zum Jupiter, sagt Nico. Und zur Venus, sagt der Tobi. Dann stellen sie den Kurs ein. Otto schiebt den großen Hebel nach vorne und gibt Gas und die Rakete fliegt los. Dabei wackelt schon der Erdboden und ganz viel Staub wird aufgewirbelt. Es ist so laut, dass schon die Vögel wegfliegen. Und von weitem sieht man ganz viel Feuer hinten aus der Rakete herauskommen. Und alle die die Rakete sehen werden von dem hellen Feuer geblendet.

2. Der Flug ins All
Es dauert nicht lange und schon sind sie im Weltall. Denn die Rakete ist so schnell, dass alles ruck zuck geht. Draußen ist es jetzt ganz dunkel und man kann die Sterne funkeln sehen. Die drei Ameisenkinder schweben im Raumschiff. Gleich neben den Sternen sehen sie den Jupiter. Doch was ist das da? Sie sehen einen fliegenden Clown. Der kommt zum Raumschiff geflogen und klopft an die Luke. Hey, ich bin Knolle der Kartoffel-Clown. Darf ich zu euch reinkommen. Ja, gerne, komme rein. Wir haben noch einen Stuhl frei. Sehr schön, danke, sagt der Clown und krabbelt in das große Raumschiff. Das ist aber schön hier drin sagt Knolle, und sieht ganz glücklich aus. Dann sehen sie draußen noch einen Clown. Hey du lustiger Clown, wie heißt du denn? Ich? Ich heiße Bob! Du Bob, wir haben leider keinen Stuhl mehr im Raumschiff. Du kannst nicht reinkommen. Aber Bob sagt: Guck mal hier. Ich habe mein eigenen Stuhl mitgebracht. Na dann kannst du reinkommen. Da hast du aber Glück gehabt. Und dann fliegen sie und warten und fliegen und warten und fliegen und warten. Sie haben ganz viel Sterne gesehen, auch die Erde, die Sonne, alle Planeten und den Mond. Und sogar Galaxien und Meteoriten haben sie gesehen. Sie haben alles gesehen was es im Universum gibt. Aber dann werden die fünf mutigen Astronauten müde vom vielen Fliegen und wollen endlich mal landen. Sie landen auf etwas ganz langem runden aus Metall. Sie wissen gar nicht was es ist. Aber als sie es genau betrachten, begreifen sie, dass sie auf einer riesigen Pistole gelandet sind. Die riesigste Pistole im ganzen Weltall. Na hoffentlich schießt die nicht gleich los. Dann wackelt nämlich alles ganz doll, und das Raumschiff könnte kaputt gehen. Nico sagt: Ich will unbedingt in die Pistole reingehen. Hast du keine Angst, fragt Otto. Doch, aber ich bin so neugierig, dass ich da trotzdem reingehen möchte. „Wollt ihr mitkommen?“ fragt Nico. Alle haben etwas Angst, aber sie wollen nichts verpassen und kommen deshalb mit. Alle ziehen sich ihren Schutzanzug an. Der Tobi nimmt sein rotes gefährliches Riesen-Laserschwert mit, und der Nico hat ein gelb-goldenes Riesenlaserschwert. Kartoffel-Clown hat ein grünes Riesen-Laserschwert. Und der Clown Bob hat ein blaues Riesen-Laserschwert. Aber der Otto der hat ein Riesen-Flitzebogen mit Riesen-Pfeilen so lang wie ein Kinderzimmer.

3. Ausstieg aus dem Raumschiff
Sie füttern den Fisch, packen ihre Sachen und gehen raus. Dann schließen sie das Raumschiff ab. Das besondere an dem Raumschiffschloss ist, dass man fünf Schlüssel gleichzeitig benutzen muss um es abzuschließen. Und jeder der fünf Astronauten hat seinen eigenen Schlüssel. Als sie ihre Schlüssel gut eingepackt haben gehen sie los. Sie sind bald an der Öffnung der Riesenpistole. Die fünf Freunde trauen ihren Augen nicht. In der Pistole ist eine noch viel größere Pistole drin. Und als sie in diese noch größere Pistole hineinklettern stehen sie in einem riesigen Urwald. Daran hätte jetzt wohl niemand gedacht. Und dann hören sie ein seltsames Geräusch, wie der Schrei von einem Flugsaurier. Wrahhh, Wrahhh. Die Freunde haben plötzlich ganz viel Angst und rücken zusammen. Der Nico zittert schon. Tobi ruft laut: „Macht schnell eure Laserschwerter an und Otto, mach dein Flitzebogen bereit. Und der Otto macht einen riesigen Pfeil in seinen Flitzebogen. Bei einem Busch wackeln ein wenig die Blätter. Haaa, sagt Otto und zeigt mit dem Finger auf den Busch. Da ist bestimmt ein Dinosaurier hinter dem Busch. Und da sehen sie eine Keule. Welches Tier hat denn eine Keule am Schwanz. Vielleicht ein Ankylosaurus? Ja bestimmt, sagt Tobisa. Und der Ankylosaurus ist ein lieber Saurier, darum haben sie keine Angst mehr. Sie gehen zu ihm und fragen: „Hallo, wie heißt du denn?“ „Ich heiße Popov und bin ein Saiachnia“ sagt der Saurier und wundert sich über die fünf Astronauten, weil er noch nie welche gesehen hat. „Wo kommt ihr denn her“ fragt er. „Wir kommen aus Deutschland. Also eigentlich von der Erde.“ Die fünf Astronauten und Popov werden schnell Freunde und dürfen auf seinen Rücken klettern. Sie klettern an den großen Saichania-Stacheln hoch und alle freuen sich ganz doll. Ohhh jaaa, rufen sie und der Saichania läuft los. Es wackelt so sehr, dass sie sich gut an den Saichania-Stacheln festhalten müssen, damit sie nicht herunterfallen. Wo gehen wir denn jetzt hin? Wir gehen zu meinen Freunden, die Compsognatus. Mit denen spiele ich sehr gerne zusammen. Und ich will sie euch mal vorstellen, weil sie noch nie Astronauten gesehen haben. Und dann stampfen sie weiter, und weiter und weiter und weiter und weiter, aber es kommen keine Compsognatus. Was ist denn passiert fragt Knolle? Wo sind denn deine Compsognatus-Freunde? Sie hören ein leises Geräusch. „Piep piep“. Hey da ist ein Geräusch. Schhhsssssscchhh (ab jetzt Flüsterstimme) „Pssst“ sagt die Stimme. Hey seid vorsichtig, sonst hört uns der Tyrannosaurus. Was ein Tyrannosaurus ist da? Das ist ja schrecklich. Und der Saichania versteckt sich auch schnell im Gebüsch. Auf einmal sehen sie ein riesiges muskulöses Bein vom bösen Tyrannosaurus Rex. Er bleibt stehen und schnuppert an dem Busch, aber er kann die lieben Dinosaurier nicht entdecken, weil der Busch ganz dicht ist und sich die Freunde sehr gut versteckt haben. Dann geht der Tyrannosaurus endlich langsam weiter und alle atmen wieder auf.

4. Das Tyrannosaurus-Baby
Dann begrüßen die fünf Freunde die Compsognatus. Hey, na, was macht ihr denn hier, fragt ein Compsognatus? Hallo Popov, wer sitzt den da auf deinem Rücken? Das sind die berühmten fünf Astronauten aus Deutschland, also eigentlich von der Erde. Doch weil die Astronauten so müde von der langen Reise sind wollen sie erst einmal einen Mittagsschlaf machen. Sie legen sich hin und alles ist ganz ruhig. Doch nein, Bob hört ein leises seltsam Knurr-Geräusch. Was ist denn das für ein komisches Geräusch? Da muss ich mal kurz gucken gehen. Ich komme gleich wieder Freunde. Aber sei vorsichtig ja, sagt Tobi. Okay sagt Bob und geht los. Kurze Zeit später kommt er ganz aufgeregt wieder und sagt was er gefunden hat. Ein Tyrannosaurus-Baby. Oh nein. Der Tyrannosaurus von vorhin hat sein Baby gesucht. Und das ist jetzt ganz allein. Wir müssen es zurückbringen. Aber wie? Wir können es nicht tragen, weil es uns sonst beißen könnte. Wir müssen die Mama vom kleinen Baby holen. Aber wenn die Mama uns sieht, möchte sie uns bestimmt fressen. Wir brauchen einen guten Schutz sagt Nico. Komm wir holen unser Raumschiff, dann sind wir gut geschützt, sagt Tobi. Also trägt sie der Saichania wieder zurück. Alle klettern wieder zwischen die Stacheln und halten sich gut fest. Dann läuft Popov langsam und vorsichtig zurück. Nach einer Stunde sind sie beim Raumschiff. Es ist gerade Mittagszeit und die Tyrannosaurus-Mutter und auch das Baby schlafen noch. Darum machen die fünf Astronauten auch erst einmal Mittagspause. Weil heute so viel passiert ist, sind sie auch schon sehr müde.

5. Pfiffi die Rennmaus
Nach einer Weile werden die fünf Astronauten von einem lauten Autogeräusch geweckt. Hey, schaut mal da, sagt Knolle. Das ist doch die berühmte Rennmaus Pfiffi. Die berühmteste Rennmaus des Universums in ihrem wunderschönen roten Auto mit der großen Eins drauf. Und wer ist das neben ihr? Hääähhh? Ich glaube es ja nicht, das ist ja das Tyrannosaurus-Baby das wir zurückbringen wollten. Was macht denn der Pfiffi mit dem Baby? Pfiffi, schreit Knolle. Ja, fragt Pfiffi und hält den Wagen kurz an. Was machst du denn mit dem Baby? Na ich will es zur Mutter zurückbringen. Willst du nicht bei uns mitkommen? Dann können wir es mit dem Raumschiff hinbringen. Ach nein, das geht auch ohne Raumschiff. Und ruck zuck fährt der Pfiffi weiter. Schnell steigen die fünf Astronauten wieder in ihr Raumschiff und fliegen dem Pfiffi hinterher. Aber dieser ist sehr schnell. Darum ist es gar nicht so einfach ihn zu verfolgen. Aber das Raumschiff ist doch schneller. Immer wieder taucht das Rennauto unter den Bäumen ab, und nur mit Mühe können sie Pfiffi folgen. Aber dann sehen sie auch schon das Tyrannosaurus-Weibchen. Sie ist hellwach und beißt sofort in Pfiffis Helm rein. Oh nein!!! Aber Pfiffi hat Glück. Der Metallhelm ist so stark, dass der Tyrannosaurus Pfiffi nicht fressen kann. Trotzdem wird der Pfiffi stark durchgeschüttelt und die Astronauten müssen schnell was tun. Schnell programmiere den Computer, sagt Nico. Tobi setzt sich an den Computer und programmiert ganz schnell und drückt dann auf den großen gelben Knopf. Und dann rummst es und bummst es in der Maschine. Und es knattert und rattert. Aber was kommt denn da aus dem Raumschiff rausgeschossen? Es ist ein riesiger Fleischapfel, der jetzt auf den Tyrannosaurus zufliegt! Und der Tyrannosaurus sieht den Fleischapfel, lässt Pfiffi sofort los und beißt ganz doll in den großen Fleischapfel. Tobi, was hast du denn da programmiert? Na ja, ich wollte irgendetwas aus Fleisch, und der Computer hat einen Fleischapfel daraus gemacht. Aber es hat ja alles geklappt. Pfiffi ist wieder frei und das Baby ist wieder bei der Mutter. Das haben wir super gemacht. Aber was sehen sie da, da oben? Und was hören sie denn da? Sie hören das Geräusch eines lieben Tieres. Da ein Flugsaurier! Waaahhh Waaahhh. Der Flugsaurier fliegt wieder weg. Die starken Fünf wollen den Flugsaurier verfolgen, doch plötzlich sehen sie unten auf der Erde noch ein Saichania. Auf ihm sitzt Popov drauf. Ähhh Popov? Was machst du denn da? Ich dachte, du bist die ganze Zeit in unserem Raumschiff, sagte Bob verwundert. Nein ich bin ein Popov-Mann. Ich bin ein Clown und ich mache nur was mir Spaß macht. Und wisst ihr was total Spaß macht? Saichania reiten und Quatsch machen! Und nicht immer nur Raumschiff fliegen. Na gut, dann reitest du halt und wir fliegen ein bisschen weiter.

6. Yellowman
Als dem Nico langweilig wird schaut er mal unter der Steuerung vom Raumschiff in das Raumschifffach. Dort findet er kleine Autos, einen kleinen Hubschrauber und eine Papa-Puppe. Weiter hinten findet er dann eine Zauberzitrone, eine Zaubererdbeere und eine Zauberpaprika. Und in der tiefsten Ecke findet er noch einen gelben Zaubersaft. Hmmm, sagt Nico, was ist denn das für ein Zaubersaft? Da sehe ich noch einen anderen Zaubersaft, der ist schwarz ist. Da drauf steht, dieser Zaubersaft macht dich zu Batman. Aber auf dem gelben Saft steht nichts drauf. Hmmm. Was da wohl für ein Zauber drin steckt? Und der Nico wartet gar nicht lange und trinkt sofort die ganze Flasche aus. Er beobachtet seine Gefühle und seinen Körper ganz genau, aber alles ist so wie immer. Aber dann, ganz plötzlich wird der Nico ganz gelb. Ähhh. Er hat jetzt einen gelben Anzug an, mit einem gelben Helm, eine gelbe Schutzbrille, gelbe Schuhe, eine gelbe Senfpistole, ein gelbes Laserschwert und einen gelben Rucksack. Dort ist alles drin was es gibt, aber alles ist gelb. Ähhh. Auf der Flasche vom Zaubersaft steht ja doch was drauf. Davon werde ich Yellowman? Ahhh, jetzt verstehe ich. JETZT BIN ICH YELLOWMAN. Ich kämpfe jetzt. Moment. Gegen wen eigentlich? … Der Yellowman merkt aber noch nicht, dass er ganz klein geworden ist. Er ist so klein wie ein Reiskorn oder wie Reis. … Erst als er ein riesiges Tier sieht, versteht er was passiert ist. Dieses riesige Tier ist nämlich sein kleiner alter Hamster, sein liebes Haustier namens Ham-chan. Und nun ist Yellowman plötzlich viel kleiner als der große Ham-chan. Aber dann wird es total komisch. Er merkt, dass er seinen Ham-chan ja in der Jackentasche hat, und der ist nur so groß wie ein halbes Reiskörnchen. Aber wer ist dann dieser große Ham-chan? Als er sich diese Frage stellt, kommt der große Ham-chan zu ihm und schnuppert an seinem Kopf. Dann beißt er ganz vorsichtig in Yellowmans Jacke und hebt ihn hoch. Yellowman hat ein bisschen Angst, aber er wartet ab was der große Ham-chan mit ihm vorhat. Groß-Ham-chan klettert auf den Stuhl, dann klettert er weiter auf den Tisch, und von da geht er direkt zum Mikroskop. Ahhh, sagt Yellowman. Das ist ja eine gute Idee. Wenn ich unter das Mikroskop krabbele können mich meine Freunde dort sehen. Danke Groß-Ham-chan. „Bitte bitte, mein Lieber!“ sagt Groß-Ham-chan mit einer tiefen Stimme und hoppelt davon.

7. Unter dem Mikroskop
Jetzt krabbelt Yellowman unter das Mikroskop und wartet darauf, dass ihn jemand findet. Er wartet sehr lange, aber niemand kommt vorbei. Er sieht seine Freunde am Mikroskop vorbeigehen, aber keiner schaut hinein. Niemand sieht ihn. Er schreit ganz laut, aber für die Freunde ist sein Stimme nur so leise wie das Krabbeln einer Schnecke und Schnecken hört man ja nicht. Unter dem Mikroskop liegt noch eine kleine Probe vom Zauberpilz den sie untersucht haben. Und weil er hungrig vom vielen warten ist, kostet er ein Stück vom Zauberpilz. Sofort fängt er an zu wachsen. Er wächst und wächst immer weiter. Jetzt ist er so groß wie früher. Aber er wächst immer weiter. Bald stößt sein Kopf an die Zimmerdecke vom Raumschiff. Aua, das ist aber unbequem hier. Ich habe gar kein Platz mehr hier drin. Und die Beine und Arme schauen aus den Luken des Raumschiffs raus. Jetzt können ihn auch seine Freunde wieder sehen. „Ohh Yellowman, du bist du ja ein Riese geworden“ sagt das Raumschiff. „Du tust mir ganz schön weh.“ „Ja ich weiß, aber ich kann doch nicht hinausgehen“ sagt Yellowman. Plötzlich merkt Yellowman, das er durch die Raumschiffwand durchgehen kann. Also die Geschichte wird immer verrückter. Aber wisst ihr was? Das ist keine Geschichte, sondern echt passiert. Und so konnte sich Yellowman einfach wieder befreien.

to be continued … 🙂

Leben im Jetzt

Zur Mittagszeit grüßt man sich auf dem Flur. Eine Frau: „Mahlzeit.“ Ich: „Hallo.“ Sie: „Danke.“ — Was ist passiert? Sie hat automatisch geantwortet. Sie war geistig nicht anwesend. Nicht aufmerksam. Und so rauscht das Leben vorbei ohne das man es merkt. Sei jeden Augenblick hellwach!

Arbeitswelt und Ehrlichkeit

Heutzutage steht man am Arbeitsplatz immer mehr unter Druck. Wenn der Druck nicht von außen kommt, wird er von innen erzeugt. Denn wenn wir uns zu sehr gehen lassen, verlieren wir die Arbeit. Gerade darum vermute ich, dass viele getreu dem Motto „Mehr Schein als Sein“ leben bzw. arbeiten. Sie tun geschäftig und aufopferungsvoll, klagen ständig über zu viel Arbeit und werden deshalb geachtet. Wer wirklich so geschäftig wäre, würde mittelfristig ein Burnout bekommen. Wieder einmal ist der Ehrliche der Dumme. Ich war mein Leben lang meist ehrlich und habe darunter gelitten. Ehrlichkeit ist eine Tugend die ich in Frage stellen möchte. Wer in einer unehrlichen Gesellschaft ehrlich ist wird ausgebeutet. Darum schlage ich eine bessere Tugend vor: „Ehrlich sein zu sich selbst, ehrlich ’scheinen‘ in der Gesellschaft. Denn sie hat nichts anderes verdient. Noch nicht“

Meine Lebensphilosophie (Edit #1)

Folgende Gedanke befinden sich in ständigem Aufbau.
Alphabetisch sortiert

– Atmung –> Atme in den Bauch. Das wird dich entspannen.
– Angst –> Es gibt nichts wovor man sich fürchten braucht. Nicht mal den Tod.
– Aufmerksamkeit –> Sei ganz aufmerksam. Schaue genau hin. Nimm mit allen Sinnen war. Sehe die Welt mit den Augen eines Kindes. Lebe im Hier und Jetzt.
– Drogen –> Keine Drogen, kein Alkohol, kein Tabak; Kaffee und Tee ist okay
– Erkenntnis –> Glaube nicht dem Geschwätz der anderen, der Eltern, der Schule, sondern mache selbst Erfahrungen.
– Ehrlichkeit –> Lebe so, dass du nichts bereuen musst.
– Erziehung –> kein Fernsehen, kein Tablet, sondern Aufmerksamkeit geben; Bestrafung: in eine böse Ecke bringen anstatt Schläge austeilen
– Frieden –> Frieden wird es niemals geben. Denn der Mensch ist tief im Inneren ein wildes Tier, dass nur nach Fressen und Sex aus ist. Dafür ist er bereit, anderen zu schaden. Und im niemals untergehenden Gruppenwahn entsteht dann auch mal Krieg.
– Gelassenheit –> Entspannt und gelassen sein.
– Habgier –> Habgier ist ein Produkt der Angst. Angst verloren zu sein wenn man alles verloren hat. Doch du wirst nicht verloren sein. Die meisten sind in ihrer Angst verloren.
– Haltung –> Achte auf deine Körperhaltung, denn sie beeinflusst deinen Geist. Achte auf einen geraden Rücken.
– Hass –> Hass ist nur Unwissen und Unverständnis. Hass entsteht, wenn einer anders handelt als du. Doch wenn du den Kontext seines Handeln siehst wird sich dein Hass auflösen.
– Hygiene –> Halte dich sauber. Auch im Geiste.
– Kommunikation –> Diskutiere nicht lange über falsch und richtig. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den verschiedenen Meinungen und ist ständig im Wandel.
– Natur –> Schütze die Natur, denn du bist ein Teil von ihr. Du kommst aus ihr und du gehst wieder in sie hinein.
– Natürlichkeit –> Bleibe ganz natürlich. Es ist nicht notwendig sich zu schminken oder zu schmücken. Zeige nur das, was du wirklich fühlst.
– Offenheit –> Immer offen für neues sein und versuchen eigene Vorurteile aufzudecken und abzubauen.
– Selbständigkeit –> Agieren anstatt Reagieren. Selbständig und unabhängig sein.
– Status –> Meide Statussymbole.
– Tod –> Der Tod ist ein großer Lehrmeister. Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, wird jede Minute vollkommen auskosten und sein Leben nicht einfach nur dahinleben
– Vereine –> Menschenmassen und Vereine meiden.
– Vergänglichkeit –> Alles ist vergänglich. Alle Beziehungen werden enden und all dein Besitz wird mit der Zeit kaputt gehen oder an Wert verlieren. Darum ist es nicht so wichtig sich übermäßig über etwas zu freuen oder über etwas zu trauern. Siehe alles aus einer langfristigen Perspektive heraus. Im Leben geht es immer auf und ab, auf und ab.
– Zucker –> Nicht zu viel Zucker essen. Ab und zu ein Stück Kuchen ist okay.

Meine Lebenphilosophie

– Schütze die Natur, denn du bist ein Teil von ihr. Du kommst aus ihr und du gehst wieder in sie hinein.
– Bleibe ganz natürlich. Es ist nicht notwendig sich zu schminken oder zu schmücken.
– Glaube nicht dem Geschwätz der anderen, der Eltern, der Schule, sondern mache selbst Erfahrungen.
– Diskutiere nicht lange über falsch und richtig. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen den verschiedenen Meinungen und ist ständig im Wandel.
– Atme in den Bauch. Das wird dich entspannen.
– Es gibt nichts wovor man sich fürchten braucht. Nicht mal den Tod.
– Der Tod ist ein großer Lehrmeister. Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt, wird jede Minute vollkommen auskosten und sein Leben nicht einfach dahinleben.
– Hass –> Hass ist nur Unwissen und Unverständnis. Hass entsteht, wenn einer anders handelt als du. Doch wenn du den Kontext seines Handeln siehst wird sich dein Hass auflösen.
– Habgier –> Habgier ist ein Produkt der Angst. Angst verloren zu sein wenn man alles verloren hat. Doch du wirst nicht verloren sein. Die meisten sind in ihrer Angst verloren.
– Frieden –> Frieden wird es niemals geben. Denn der Mensch ist tief im Inneren ein wildes Tier, dass nur nach Fressen und Sex aus ist. Dafür ist er bereit, anderen zu schaden. Und im niemals untergehenden Gruppenwahn entsteht dann auch mal Krieg.
– Vergänglichkeit –> Alles ist vergänglich. Alle Beziehungen werden enden und all dein Besitz wird mit der Zeit kaputt gehen oder an Wert verlieren. Darum ist es nicht so wichtig sich übermäßig über etwas zu freuen oder über etwas zu trauern. Siehe alles aus einer langfristigen Perspektive heraus. Im Leben geht es immer auf und ab, auf und ab.
– Lebe so, dass du nicht bereuen musst.
– Sei wie ein Kind.

Über Kommentare würde ich mich sehr freuen. Auch über Kritik oder weitere Punkte die ich noch einbauen könnte.

Alles was ich brauche ist …

… Kaffee, etwas* zu Lesen und etwas zum Schreiben.

* Natürlich nicht irgendetwas.

Aus der Geschichte lernen

Was ich aus der Geschichte gelernt habe? Das wir nicht aus der Geschichte lernen.

Smartphones machen smart …

… indem man sie wegwirft.

Auf 35 mm getrimmte Normrasenflächen

Wenn ich nicht das gesamte „Unkraut“ rausreiße, sondern an ein paar kleinen Stellen des Gartens einfach ganz natürlich wachsen lasse, dann werden dadurch unzählige Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten angezogen, die voller Freude ihren Lebenstanz vollführen. Unsere sterilen immer auf 35 mm getrimmten Normrasenflächen sorgten in den letzten Jahrzehnten für einen massiven Rückgang der Insektenmenge. Doch mit den Insekten verschwinden dann nach und nach auch die Vögel, und so weiter, und so weiter. Ihr kennt die Geschichte. Mit nur einem Quadratmeter „unberührter“ Natur, kann man deswegen sehr viel zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts beitragen.

Zen ist …

die Wissenschaft zur Erforschung des Selbst.

Olympia ade.

Olympia in Rio interessiert mich zu genau 0%. Auch da Thomas Bach (IOC-Chef) die gedopten Russen nun doch nicht von Olympia ausschließt. Hoffentlich führen die Russen dann den Medallienspiegel an. Die Pharmawissenschaft gewinnt, aber Olympia ist tot. Schade eigentlich.

Und noch was. Thomas Bach hat außerdem dafür gesorgt, dass die russische Athletin und Whistleblowerin Stepanowa, die einen großen Teil des Staatsdopings aufgedeckt hat, nicht bei Olympia teilnehmen darf. Das spricht wohl Bände.

Erkenntnis des Tages

Felgen sind die Ohrringe der Männer.

How to run your first Software Test with Python and the Robot Framework in Ubuntu

1. At first you have to install some programms.

sudo apt-get install python2.7-dev python-setuptools python-pip python-wxgtk2.8 python-wxversion
sudo pip install robotframework
sudo pip install robotframework-selenium2library

2. You need a folder for your testing files

3. Robot-File

Save the Robot-File with test1.robot in your test folder:

***Settings***
Library  alpha-library.py

***Test Cases***
Multiply be two Test
${result}=       Multiply By Two  123
${expected}=     Convert To Number  246
Should Be Equal  ${result}   ${expected}

4. Python-File

Save the Python file with alpha-library.py in your test folder:

def multiply_by_two(number):
return float(number) * 2

5. Run pybot in you console in the test folder

pybot test1.robot

6. Let me know if everything works right

Noch mindestens 290.000 Jahre lang Atommüll

Japan besitzt ca. 47.000 kg des hochgefährlichen Plutoniums.

12-Millionstel Gramm des Stoffes erzeugen beim Menschen sehr wahrscheinlich Lungenkrebs.

Schon 90 kg würden reichen um alle Menschen der Erde zu schädigen.

Das Schlimmste daran, ist dass das Isotop eine Halbwertszeit von ca. 24.100 Jahren besitzt. Also die Hälfte des Materials ist nach 24.100 Jahren zerfallen.

Erst nach circa 290.000 Jahren wird die Erde wieder sauber sein.

(Dabei wird angenommen, dass die Menge pro Person bei ca. 1,2 Millionstel Gramm liegt)

Das war jetzt nur die Betrachtung für den Japanischen Müll.

EDIT:

Rainer Klutes Kommentar, dass man Plutonium vernichten kann, kann ich nicht bestätigen. Erstens würde die Lagerdauer nur auf ein Zehntel verkürzt, was also immer noch Endlager notwendig macht. Und zweitens birgt diese „Lösung“ weitere Gefahren und extreme Kosten. Mehr dazu im folgenden Link:

http://www.spektrum.de/news/transmutation-duerfte-das-atommuellproblem-nicht-loesen

 

Interessante Fakten über Tiere – Teil 2

Libelle – Libellenmaennchen fliegen Loopings so das das Sperma vom Vorgänger aus der Libellendame hinausgeschleudert wird; 58 km/h schnell und damit schnellstes fliegendes Insekt
Mauersegler – fliegen bis zu 3000 m hoch und schlafen in der Luft
Maus – eine Spitzmaus hat bis zu 1300 Herzschläge pro Minute
Orang Utan – von ihnen wird erzählt, dass sie auch sprechen können, es aber nicht tun, weil sie sonst von den Menschen versklavt werden würden; Sie ernähren sich von 250 Pflanzenarten und können sich sogar merken, wann diese reif sind
Quallen – haben kein Gehirn
Schlangen – haben an der Zungen zwei Spitzen um in stereo zu riechen. Sie wissen wo der Geschmack herkommt
Schwamm – ist das Tier welches bis zu 10.000 Jahre alt wird uns somit das höchste Alter erreicht
Sperling – Die Fähigkeiten eines Spatzens Namens Clarence
Stegosaurus – sein Gehirn war so groß wie eine Walnuss
Taube – Tauben sind in der Lage, sich bis zu 275 Muster zu merken und zwar jahrelang
Uhu – kann seine Augen nicht drehen, da sie zu groß sind
Wanderalbatros – Flügelspannweite bis über 4 m
Wanderfalke – bis 389 km/h schnell
Weißer Hai – Bisskraft: LKW auf einem Fingernagel; kann 1 anderes Molekül in 10 Milliarden erkennen
Zitteraal – gehört nicht zu den Aalen, sondern zu den Neuweltmesserfischen

Interessante Fakten über Tiere – Teil 1

Aal – bewegt sich auch über Land fort
Ameise – alle Ameisen bewegen sich gleich schnell; sie können bis zu 29 Jahre alt werden
Bär – kann nicht lachen
Biber – vor ca. 10.000 Jahren gab es noch einen 2,5 m hohen Riesenbiber
Blattschneiderameisen – bis zu 8 m tiefer Bau; sie sammeln Blätter um damit nahrhaften Schimmel herzustellen
Blauwal – mit 190 Tonnen Gewicht das schwerste Tier; die Zunge wiegt so viel wie ein Elefant
Eintagsfliege – wird 1 – 4 Tage alt
Eisbär – hat schwarze Haut
Elefant – Die natuerliche Lebensgrenze ist erreicht, wenn der sechste Zahn durch die Benutzung abgeschliffen ist, und das Tier dadurch nur noch schlecht fressen kann
Fächerfisch – schnellster Fisch mit 110 km/h
Faultier – bewegt sich so langsam, weil die Nahrung so schwer verdaulich ist
Flamingo – damit Gefieder schoen rot bleibt, muss der F. rote Karotinoide aufnehmen, die z.B. in Paprika enthalten sind
Fruchtfliege – 11% ihres Gewichts macht der Hoden aus
Gepard – schnellstes Landtier mit 120 km/h
Goliathfrosch – größter Frosch mit 40 cm Kopf-Rumpf-Länge
Graupapagei – der Schlauste konnte 200 Wörter sprechen und 500 Wörter verstehen
Gorilla – kann bis 900 kg heben und 2000 Wörter der Gebärdensprache verstehen
Grönlandwal – bis zu 207 Jahre alt
Harpye – stärkster Greifvogel, der auch Affen und Faultiere frisst
Heuschrecke – der Lebenszyklus beträgt 13 oder 17 Jahre (beides Primzahlen, mit Absicht!)
Katze – kann Süßes nicht schmecken
Koi-Fisch – bis zu 225 Jahre alt
Kraken – haben drei Herzen
Kuh – sie ist sozialer als der Mensch, weil es unter Kühen nicht einmal Mobbing gibt
Lederschildkröte – 900 kg schwer; nur eines von 1000 Kindern wird auch erwachsen
Lemminge – machen keinen Selbstmord

Berufung Programmierer

Ich möchte Programmierer werden.

Im Prinzip bin ich schon seit ca. zwanzig Jahren Hobby-Programmierer. Ich habe mich in etlichen Programmiersprachen umgesehen und bin bei Python und C# hängengeblieben. Mal gibt es Phasen wo das Programmieren monatelang ruht, aber dann ist mein Interesse wieder voll da und ich hacke in die Tasten und löse selbstgestellte Probleme.

Ich arbeite momentan als Entwicklungsingenieur und habe auch schon wieder einige Bewerbungen als Ingenieur rausgeschickt. Doch gerade jetzt sagt mir meine innere Stimme, dass ich Programmierer werden will.

Interessant ist, dass sich diese innere Stimme / Stimme des Herzens / Intuition / Bauchgefühl sonst fast nie meldet. Doch jetzt wo eine sehr wichtige Entscheidung getroffen werden muss, sagt es in mir nein. Ich war beim Vorstellungsgespräch. Äußerlich alles gut. Gehalt, Aufgabengebiet, Herausforderungen. Aber innerlich sagt jemand nein. Faszinierend ist, dass ich diese Entscheidung nicht rational begründen kann. Aber gerade das macht die Intuition ja aus.

Jetzt muss ich der Intuition nur noch nachgeben und mich noch mehr dem Programmieren widmen. Ich muss es voll leben.

In den nächsten Monaten werde ich eine Programmierstelle bekommen. Daran glaube ich jetzt. Auch wenn ich sonst nie glaube. 🙂

Hochsensible in der Arbeitswelt

Mein Chef liebt es Kritik auszuteilen. Vielleicht weil er ein Kontrollfreak ist und sicher auch weil er selbst Druck von oben bekommt. Aber dieser Grund ist mir jetzt egal. Ich als hochsensible Persönlichkeit (HSP) nehme die Kritik viel stärker war als andere in meinem Team, die da sagen: „Hier rein, da raus.“ Aber das kann ich nicht. „Hier rein und Dauerschleife“, ist meine Antwort. In einer E-Mail an meinen Chef beschrieb ich meinen Frust darüber. Er meinte, dass er auch mit anderen in meinem Team gesprochen hätte und sie die Kritik nicht (so sehr) belastet. Will er damit sagen, dass ich nicht in dieses Arbeitssystem passe?

Der Stress und Druck in der Arbeitswelt nimmt auch immer weiter zu. Das heißt, dass es im Prinzip nutzlos ist zu flüchten. Ich will mich der Situation stellen. Wenn ich mich weiter anstrenge, nimmt die Kritik um 10% ab und der Stress durch die Arbeit 50% zu. Das kanns auch nicht sein. Wenn ich weniger arbeite, sinkt der Arbeitsstress und die Kritik bleibt ungefähr gleich. Vielleicht wäre das mal ein sinnvoller Weg.

Den Firmen geht es leider auch nicht um das Wohl der Mitarbeiter. Es geht darum mehr Profit zu machen, um die Stake-Holder und (bösen) Aktieninhaber zu befriedigen. Und wenn ein paar dabei umklappen holt man jemanden aus dem riesigen Herr der Reservearmee. Keiner ist an den Individiuen interessiert.

Hartz 4 ist auch kein Ausweg. Das bedingungslose Grundeinkommen hört sich gut an, aber ist es finanzierbar? Dieses System wie es jetzt existiert, kann langfristig nicht funktionieren, mitfristig hingegen leider schon. Erst wenn es immer mehr psychisch Kranke, Diebstähle und Raubbau an der Natur gibt kommt der Wandel. Vieles wird sich wandeln. Jetzt kommt Industrie 4.0. Und dann in ca. zehn Jahren kommen die Roboter. Menschen werden dann in der Arbeitswelt immer weniger gebraucht, können aber hoffentlich doch noch ein erträgliches Leben führen. Wenn sie dafür kämpfen, dann wird das Leben vielleicht sogar eines zum Wohlfühlen.

Ich würde mich sehr über Kommentare freuen!

Erfolg durch Durchhaltevermögen oder Generalisten werden im Berufsleben kaum gebraucht

Ich denke, dass Konzentration, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen das Wichtigste sind um ans Ziel zu kommen. Das sagen auch etliche erfolgreiche Leute. Ich wechsele zu oft die Themen, weil mein Interesse ständig driftet. Andere geben oft schnell auf wenn es etwas schwieriger wird. Immer wenn es schwierig wird, beiße ich mich durch. Denn ich weiß, dass an dieser schwierigen Stelle jeder zweite aufgibt. Und an der nächsten noch schwierigeren Stelle gibt wieder die Hälfte der verbleibenden Hälfte auf. Durchs Weitermachen gehört man dann zu den Spezialisten. Eigentlich wollte ich nie Spezialist sein, aber diese werden von den Firmen gesucht, leider. Ich wollte lieber zehn Sachen gut können, als nur eine Sache sehr gut, doch das zahlt sich im Berufsleben leider nicht aus. Darum werde ich meine Strategie jetzt ändern. Ich werde drei Sachen sehr gut machen. 🙂

Sich gegen die Karriere entscheiden und erfolgreich sein

Hoffentlich läuft das Vorstellungsgespräch in zwei Tagen gut. Ich habe mich um eine interne Stelle beworben, denn ich muss von diesem Chef weg. Alles war perfekt. Die Arbeit, Position, Kollegen. Nur er belastete mich (Präteritum!). Eine Führungskraft ohne Führungseigenschaften. Jedoch wäre er wahrscheinlich der beste Facharbeiter, wenn auch mit Doktortitel. Warum werden solche unfähigen Menschen Chefs? Weil alles was für sie nicht Aufstieg bedeutet Abstieg ist? (siehe auch Peter-Prinzip) Ich entscheide mich bewusst fürs Down-shifting und werde eventuell als Looser angesehen. Ich habe keine Lust darauf, ständig meine Fähigkeiten im täglichen Duell zur Schau zu stellen. Ich will natürlich gute Arbeit abliefern. Aber ich habe keine Lust auf Machtspielchen, wie man sie von Vorschulkindern kennt. Wenn die Karrieregeilen dann mit 70 in Rente gehen, werden sie sich eventuell fragen, ob Sie wirklich das taten was sie wollten. Wer wird wohl zugeben können, dass es der gesellschaftliche Druck und das Ansehen war, welches sie in diese Positionen trieb. Ich arbeite dafür 35 anstatt 50 Stunden die Woche. 15 Stunden die Woche mehr Leben. Unbezahlbar.

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