Bild Nummer 14

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Bild Nummer 13

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Bild Nummer 9

Das untere Bild ist Bild #9. Aber es gehört thematisch zu Bild #2.

9b

Jetzt habe ich zehn Ölbilder gemalt. Sehr viele zeigen abstrakte Sachen. Aber diese Technik ist sehr gut um den Umgang mit der Farbe zu erlernen. Demnächst kommen mehr nicht-abstrakte Bilder. 🙂

 

Bild Nummer 10

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Bild #8 – Herbst am See

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Bild Nummer 5

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Bild #7 – Schwarze Pyramide

Ich liebe es surreale Sachen zu malen. Der wolkenlose Himmel sieht zum ersten Mal sehr realistisch aus.

Ich mag, wie da diese magische schwarze Pyramide vom Sand freigelegt wurde.

#7

Bild #6

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Bild #2

Mein erstes Bild Ölbild ist nicht sehenswert. Ich könnte es trotzdem irgendwann mal zeigen. Hier ist mein zweites Ölbild und es gefällt mir ziemlich gut.

#2

Ein Würfel, der eigentlich doch kein Würfel ist, da die Kanten erstens nicht parallel sind, zweitens weggelassen wurden und drittens am rechten Rand gar nicht auf die Ecken zulaufen.

Unprofessionelle Ärzte

Es gibt scheinbar viele Ärzte, die nicht das Wohl des Menschen im Sinn haben, sondern einfach in einer Massenabfertigung Geld verdienen wollen.

Wenn einem der Psychiater sagt, dass man Venlafaxin absetzen soll und überhaupt nicht erwähnt, dass dabei extreme Nebenwirkungen auftreten. Selbstmordgedanken etc. haben wohl schon sehr viele dabei erlebt.

Wenn eine Psychologin mir Tabletten gibt, weil sie mir fälschlicherweise Epilepsie diagnostiziert hat. Ich meinte, dass mich die Tabletten extrem müde machen. Ich war an manchen Tagen nur 6 Stunden wach!!! Da hat sich mich fast ausgelacht und meinte, dass diese Tabletten überhaupt nicht müde machen.

Ich traue keinem Arzt mehr.

Sicher gibt es auch gute Ärzte, aber was ich so erlebt habe, ist sehr frustrierend. Und dann ist da noch das Problem mit dem zunehmenden Ärztemangel.

Vielleicht tritt das Problem ja auch vermehrt im grenznahen Raum zur schweizer Grenze auf. Die guten Ärzte gehen in die Schweiz, weil sie dort einiges mehr verdienen, der Rest bleibt hier. Und natürlich gibt es auch gute Ärzte auf der deutschen Seite.

Aktion und Reaktion, bei der Meditation, wie im Leben

Wenn mir beim Meditieren die Haut juckt … was für ein seltsamer Anfang für einen Blogartikel. 🙂

Oft wenn ich meditiere, juckt mir die Haut. Besonders doll juckt sie im Gesicht. Der Juckreiz wird mit der Zeit immer stärker und stärker und jeder hätte sich jetzt längst gekrazt. Ich denke, nur die wenigsten haben mal die Erfahrung gemacht, wie es ist, wenn man dem Juckreiz widersteht. Also mal ausprobieren. 🙂

Aber ich sitze ruhig und mit sehr geradem Rücken in der Zen-Haltung und bewege mich nicht. Es geht im Zazen darum nicht auf sofort auf alle Reize zu reagieren. Aufmerksam und achtsam wahrnehmen, ja. Reagieren, nein. Man lässt sich nicht steuern, sondern man selbst steuert. Zen bringt dich vom Reagieren zum Agieren.

Diese Übung mit dem Nicht-Jucken wirkt sich dabei auf alle Lebensbereiche aus. Wenn etwas passiert, richten wir unseren Fokus darauf. Wir lassen uns von diesem Ereignis/Moment gefangennehmen. Und dann wollen wir sofort auf dieses Ereignis einwirken. Ich denke, dass durch Zazen der Blick aus der Ferne trainiert wird. Man kann aus jeder Situation zurücktreten und diese viel neutraler beobachten. Man nimmt die Vogelperspektive ein.

Sehr spannend ist dann die Fast-Gleichzeitigkeit der Perspektiven. Also ich bin dann ständig im Wechsel zwischen Eintauchen in das Ereignis und dem Herauszoomen. Mir ist bewusst, worüber ich gerade nachdenke. Ich befinde mich auf der Meta-Ebene und bin mir über mein Denken bewusst.

So entsteht mit der Zeit immer mehr Autonomie und Selbständigkeit. Man ist nicht mehr der Getriebene und man fühlt sich nicht mehr ohnmächtig. Man lässt viele Sachen einfach geschehen, so wie wenn die Wolken am Himmel vorbeiziehen. Man ist nun ein stillerer Beobachter.

Die Vor- und Nachteile von Hochsensibilität

#Vorteile
– haben eine sehr gute Intuition, da sie eine Unmengen von Reizen aufnehmen
– können Lügen sehr gut bemerken
– lernen eigenmotiviert
– Einfühlsamkeit
– Kreativität
– Gewissenhaftigkeit
– Verlässlichkeit
– Gerechtigkeitssinn
– denken in komplexen Zusammenhängen
– Tragen zur Verbesserung des Betriebsklimas bei
– Verlässlichkeit
– Genauigkeit
– tiefgründige Analyse
– Ethik

#Neutral
– kann sehr viel Details aufnehmen, ist dafür aber auch schneller ermüdet
– sehr starker Drang neues Kennenzulernen
– rascher Wechsel der Interessengebiete

#Nachteile
– Reizüberflutung
– Konzentrationsprobleme
– haben durch das gute Hineinfühlen ein großes Harmoniebedürfnis
– stehen oft unter Dauerstress
– Probleme in autoritären Systemen zu funktionieren
– haben große Probleme mit Kaufhäusern
– haben große Probleme in Großraumbüros
– Probleme mit ständiger Geräuschkulisse durch Stimmen, Telefone, Radioberieselung

Wenn euch noch etwas einfällt bitte einen Kommentar schreiben! Danke! 🙂

Homöopathie

Bei der Homöopathie gehen die Meinungen so weit auseinander, wie nur bei wenigen anderen Themen. Entweder man steht voll hinter ihr, oder man tut sie als Schwachsinn von Esoterikern ab. Jeder zweite Deutsche hat wohl schon homöophatische Kügelchen eingenommen. Ich selbst jedoch habe sie nie genommen.

Das Hauptargument der Kritiker ist ja, dass Homöopathie gar nicht wirken kann. Weil die extreme Verdünnung der Mittel im Wasser gar keine helfenden Moleküle mehr beinhalten kann. Mit dem Hauptgedanken: „Wo nichts drin ist, kann auch nichts wirken.“ Aber warum gibt es dann sehr viele Patienten denen es trotzdem hilft? Es ist der Placeboeffekt der da wirkt. Das homöopathische Mittel stimuliert dabei die Selbstheilungskräfte des Körpers. Eine Wirkung, die nicht durch die physikalischen Eigenschaften eines Heilmittels induziert wird, sondern durch die Einstellung des Patienten. Man könnte hier von einer psychologischen Wirkung sprechen. Der Placeboeffekt bewirkt dass der Mensch allein durch sein Denken eine körperliche Heilung bewirken kann. Und je besser die Homöopathie-Ärzte den Patienten das Heilmittel verkaufen, desto größer sind die Heilungschancen. Auch wenn das Vorgehen der Ärzte dabei scheinbar unwissenschaftlich ist. Also nur weil etwas (noch) nicht wissenschaftlich erklärt werden kann, muss das ja nicht bedeuten, dass diese Heilungsart nicht wirkt.

Einschränkend muss man auch sagen, dass homöopathische Mittel nicht mehr helfen, wenn die Organe schon sehr geschädigt sind, so dass die Selbstheilungskräfte nicht mehr ausreichen.

Es gibt weiterhin eine Kontroverse darüber, ob Homöopathie eine Naturmedizin sei. (… darüber muss ich noch nachdenken und werde den Eintrag später ergänzen.)

Ich lebte lange in Japan. In einem Land in dem Körper und Geist viel weniger getrennt werden. Es gibt dort eher so etwas wie den „Körper-Geist“. Und vieles lässt sich psychosomatisch erklären.

Damals las ich ein Buch über die Heilung bei den Aborigines. Sie schafften es, Wunden in Rekordzeiten zu heilen. Einfach weil die Heiler die Patienten dazu brachten, ihren „Körper-Geist“ aufmerksam zu beobachten, insbesondere die Wunden. Kopfschmerzen sind meiner Meinung nach ein Zeichen dafür, dass uns unser Körper etwas sagen will. Viele Menschen nehmen dann ihre Tablette und haken das Thema Kopfschmerzen ab. Aber ich denke, dass Kopfschmerzen einen Sinn haben. Der „Körper-Geist“ sagt uns: „Irgendetwas läuft gerade falsch, mach langsam, entspanne dich! Ich, dein Körper brauche jetzt eine Pause.“

Hier ist noch ein guter Artikel der im Wesentlichen sagt, das homöopathische Mittel zwar nicht helfen, aber die Homöopathie! Ich hoffe mit dieser Aussage können sich auch die Homöopathie-Gegner anfreunden.

Nachtrag 1:

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/alternativmedizin-homoeopathie-wirkt-aber-globuli-nicht-1.3611056

Über Kommentare würde ich mich freuen. Besonders über den Punkt, warum Homöopathie kein Naturheilverfahren ist. 🙂

Nachtrag 2:

Bei meiner Recherche hat mich die Kommunikationsart der Homöopathie-Gegner doch sehr schockiert. Wenn zum Beispiel Menschen von ihrer Heilung durch Homöopathie berichten, wird gesagt, „dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht.“ Aber es gibt einfach unzählige Patienten denen geholfen wurde. Und die lassen sich nicht weglügen. – Die Suche nach einer guten Quelle dafür ist allerdings sehr schwierig. Hier habe ich doch noch etwas gefunden. https://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?page_id=41

Nachtrag 3:

Mir war nicht bewußt, dass die Kritiker der Homöopathie auch von Abzocke sprechen. Und das finde ich dann auch nicht mehr fair. Eventuell ist das ja auch der Hauptgrund der zahlreichen Homöopathiegegner sich gegen Homöopathie auszusprechen.

Nachtrag 4:

Sehr gut finde ich den Kommentar von Tesladriver.

„Homöopathie postuliert eindeutig pseudowissenschaftlich, dass „verschiedene“ Globuli spezifisch gegen bestimmte Krankheiten helfen und verneint ausdrücklich den Placeboeffekt. Sie erhebt also wissenschaftlichen Anspruch darauf und verneint den Placebo-Effekt ausdrücklich.“

Und das ist sicherlich problematisch. Homöopathie ist für mich jetzt die „Fake-News der Medizin“.

Fasziniert von Elon Musk

Ich bin immer wieder mal von Persönlichkeiten fasziniert. Doch Elon Musk ist wirklich ein herausragendes Beispiel. Er beeindruckt mich auch deshalb, weil wir sehr viel gemeinsam haben. Außer beim Kontostand, da sieht es ganz anders aus. Also er hat mehr als ich. 😉

Er ist einer von wenigen Menschen die radikale Visionen haben, und dazu noch den Mut sie umzusetzen. Ich spüre wieder ein Feuer in mir und arbeite am Plan einer Firmengründung. 🙂 Man lebt nur einmal und das Leben ist kurz. Darum möchte ich unbedingt die Erfahrung machen, als Unternehmer zu arbeiten. Auch Elon Musk hat durch seine Nahtoderfahrung einen extremen Antrieb bekommen, der  andere Leute wahrscheinlich hätte ausbrennen lassen. Musk hält diesen 90h-Wochen wahrscheinlich nur wegen seiner Visionen durch, also die Welt zu retten. Ich freue mich schon auf seine nächsten Projekte. 🙂

Weniger

Weniger Twitter – mehr Blogs.

Weniger Input – mehr Output.

Weniger Informationen – mehr Qualität.

Weniger verschiedene Sachen tun – mehr intensives tieferes Tun.

Weniger mehr – mehr weniger.

Ruhe für 2,50 Euro/h

Man gehe in den Baumarkt und kaufe eine 2,50m lange Latte (5 Euro) und gebe sie den Kindern.

Dazu gebe man den Kindern zwei große Decken und den Auftrag eine Bude zu bauen.

Dieses Rezept ergibt zwei Stunden Ruhe. Ausgezeichnet.

 

Panikattacke im Stau

Meine Angsterkrankung klingt über die Jahre immer weiter ab. Es gibt nur noch wenige Momente in der sich die unkontrollierbare Angst zurückmeldet. In Vorstellungsgesprächen, Meetings und im Stau. Also immer in Situationen, in denen man unter Beobachtung und Anspannung steht, oder auch Situationen aus denen man nicht einfach fliehen kann. Ich denke, dass man das unter dem Stichwort Agoraphobie zusammenfassen kann. Auch als Platzangst bekannt. Bisher dachte ich nicht, dass ich Platzangst hätte, da ich ja keine Angst vor engen Räumen wie z.B. Fahrstühlen hatte. Aber mit diesem Platz ist wohl auch der soziale Kontext gemeint. Also der Platz in einer sozialen Beziehung, der nicht so einfach verlassen werden kann.

Ich habe das gut helfende Medikament Venlafaxin vor Monaten langsam abgesetzt. Da heißt, dass die Panikattacken dadurch auch wieder häufiger auftreten, als mit der Medikamenteneinnahme.

Gestern hatte ich auf der Arbeit viel zu tun. Ich hatte viel Stress und habe auch eine Überstunde gemacht. Als ich dann im Stau stand, fingen meine Oberschenkel an zu zittern. Das ist ein Zeichen von zu viel Adrenalin. Mein Körper bereitet sich auf Angriff oder Flucht vor. Ich war ca. 25 Minuten im Stau eingesperrt und hatte dann noch einen weiteren Fahrweg von 60 Minuten. Nach ca. 30 Minuten war das Zittern weg. Früher hätte ich deshalb einen Arzt gerufen. Aber ich weiß mir nun zu helfen. Ich muss mir klar machen, dass nichts Schlimmes passieren wird. Ich versuche mich zu entspannen. Ich fahre mit relativ viel Abstand auf der rechten Spur, und das möglichst entspannt. Ein kurzer Anruf mit meiner Frau beruhigt mich zusätzlich.

Wichtig ist, dass man die Angst nicht abwehrt, sondern sie als einen Besucher willkommen heißt. Die Angst ist kein Feind, sondern ein Lehrmeister. Die Angst schützt dein Leben, auch wenn du es nicht glaubst.

Kurzgeschichte: Ritter Roland und der stinkende Fisch

Ich habe gar nicht erwähnt, dass ich meinen Kindern abends oft eine Geschichte erzähle. Diese Geschichte habe ich aufgenommen und dann aufgeschrieben. Ich habe sie mir also im Moment ausgedacht ohne sie noch mal zu überarbeiten

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Kommentar zur Verbesserung dieser Geschichte hinterlassen würdet. Für jeden Tipp zu Rechtschreibung, Grammatik und Aufbau der Geschichte wäre ich sehr dankbar. 🙂

 

Das ist die Geschichte vom Ritter Roland.

Es war einmal vor langer langer Zeit, da lebte ein kleiner Junge namens Roland. Er lebte hinter den 37 Bergen, dort wo man selten hinkommt, aber wo man immer schon mal gewesen sein wollte. Roland hatte einen strengen Vater, der ein bekannter Ritter war. Und mit ihnen lebte noch die liebe Mutter, die alles für Roland tat. Eines Tages sprach der Vater:

„Roland, du bist nun schon 16 Jahre alt. Es wird Zeit, dass du in meine Fußstapfen trittst.“ „In deine was? In deine Fußstapfen?“, fragte Roland. „Ja mein Junge. Darum vermache ich dir mein Schwert.“ „Aber Vater, heißt das, dass ich dann kämpfen werde?“ „Genau, darum wirst du von nun an auch viel trainieren.“ Roland hatte in Wahrheit gar kein Interesse am umher reiten und am Kämpfen. Aber er traute sich auch nicht dem Vater zu widersprechen. Am nächsten Morgen sattelte der Vater das Pferd und schickte Roland auf eine lange ungewisse Reise. Schon nach ein paar Stunden begegnete Roland einem Händler. „Hallo lieber Herr, darf ich Ihnen vielleicht meine Waren anbieten?“ „Was hast du denn für Waren?“ „Alles was dein Herz begehrt mein Freund. Leckeres Essen, einen Vogelkäfig …“ „Einen Vogelkäfig?“ „Ja, sogar mit einer echten Nachtigall drin! Hör doch mal, wie schön sie singt.“ Und kein Vogel singt so schön wie die Nachtigall.

Roland war so fasziniert von dem Vogel, dass er sie unbedingt haben wollte. „Dann möchte ich aber dein Schwert dafür“, sagte der Händler. „Aber Händler, mein Schwert ist noch viel mehr Wert. Zu der Nachtigall möchte ich noch den Kuchen und die drei Fische dort.“ Der Händler willigte ein und freute sich insgeheim über das gute Geschäft. Roland jedoch war auch mit dem Geschäft zufrieden. Er verabschiedete sich und ritt weiter. Nach einer Weile setzte er sich für eine Pause nieder, aß den guten Beerenkuchen und lauschte den schönen Klängen der Nachtigall. „Hmmm, ist das lecker. Ich aß schon lange nicht mehr einen so leckeren Kuchen.“ Er sah die Nachtigall an und sagte: „Ach du arme Nachtigall. Du singst so schön und bist doch im Käfig eingesperrt. Es wäre doch bestimmt viel schöner, wenn du draußen rumfliegen könntest.“ [Und wisst ihr Kinder was der Roland dann tat? –> Er lässt den Vogel frei.] So öffnete Roland die Käfigtür und die Nachtigall flog davon. Er war traurig und rief: „Liebe Nachtigall verlass mich nicht. Bitte bleibe bei mir, ich habe dir doch die Freiheit geschenkt.“ Aber die Nachtigall flog weit weit weg. Den Vogelkäfig brauchte Roland nicht mehr und schmiss ihn weg. „Nun habe ich nur noch meine drei Fische.“

Der Kampf

Bald kam er an ein großes Feld. Doch was war das? Da oben auf den Hügel links und rechts von ihm sah er etwas Unheimliches. Links oben standen die blauen Ritter und rechts oben standen die gelben Ritter. „Oh nein, was ist denn hier los“, sagte Roland ganz aufgeregt. „Oh Gott, oh Gott, hoffentlich kämpfen die nicht gleich.“ Aber es sah genau danach aus. Und Roland stand mitten auf dem Schlachtfeld. „Und ich habe nicht mal mehr ein Schwert.“ Aber er hatte noch die Schwerthülle, und so tat er, als hätte er das Schwert noch bei sich. Und dann kam ein blauer und ein gelber Ritter genau zu ihm. Der blaue Ritter sagte: „Hey ihr gelben Ritter, ihr wollt doch nicht unsere Burg angreifen, oder?“ „Doch das wollen wir! Wir wollen euer Goldschatz klauen!“ Das ist ja schrecklich. Was soll ich denn da machen, dachte Roland. Aber plötzlich bemerkte der gelbe Ritter einen schrecklichen Geruch. „Was stinkt denn hier so? Das ist ja eklig.“ „Ja, das bin ich. Ich wurde nämlich verzaubert. Und wenn ihr nicht aufhört zu streiten so werdet ihr auch verzaubert.“ „Meinst du das wirklich ernst?“ fragte der Ritter in der gelben Rüstung und zieht schon sein Schwert hoch. Da fiel Roland ein, dass er ja kein Schwert mehr hatte. Aber der andere Ritter bemerkte es nicht. Was soll er nun tun? Der blaue Ritter ritt schon zu seinen Leuten zurück und sagte zu ihnen: „Hört Leute. Dort auf der Wiese ist ein Verrückter. Er wurde verzaubert. Und er meinte, dass wenn die gelben Ritter unser Gold rauben wollen, sie auch verzaubert würden.“ Dem Roland war schon etwas mulmig. Aber er durfte sich nichts anmerken lassen. Hätten die gelben Ritter bemerkt, dass er kein Schwert bei sich trug, so hätten sie ihn sofort den Arm abgeschlagen. Was für eine schreckliche Lage. Da sagte der gelbe Ritter: „Kannst du beweisen, dass es diesen Zauberer gibt?“

„Ja, der wohnt da hinter den 37 Bergen. Soll ich dir den zeigen?“ „Ja, zeig mir den Zauberer.“ Als sie so ritten, meinte der gelbe Ritter Rumbold mit zugehaltener Nase. „Ach das stinkt ja eeeeeekellllllhaft. Ähhhhhh. Ich halt es nicht mehr aus.“ Der Roland musste schon ein bisschen Lachen. Unter Rolands Mantel stanken die Fische immer mehr. Sogar Roland selbst war es langsam zu viel Gestank. Auf einmal musste sich Rumbold übergeben, weil der Fischgestank einfach zu eklig war. „Hey Rumbold, wir können einfach zu deinen Leuten zurückgehen und sagen, dass es den Zauberer gibt. Dann müssen wir da nicht extra noch hin reiten und du bist den Fischgestank endlich los.“ „Ach weißt du Roland, ich habe sowieso keine Lust mehr auf diesen Kampf. Ich werde einfach alleine weiter wegziehen.“ Und das tat er auch.

Roland ging zu den gelben Rittern zurück. „Gelbe Ritter, wisst ihr, was passiert ist? Der Zauberer hat Rumbold verwandelt.“ „Nein wirklich? Unseren starken Rumbold?“ „Ja er wollte sich dem Zauberer anlegen und hatte schon sein Schwert gezogen. Der Zauberer meinte, dass wenn ihr nicht mit dem Kämpfen aufhört, alle so verwandelt werdet, dass ihr euer Leben lang nach stinkendem Fisch riecht. Und dieser Gestank lässt sich auch nicht mehr abwaschen.“ „Oooohhhh nein, das wollen wir nicht. Bitte sage dem Zauberer, dass wir von nun an immer lieb sein wollen.“ „Na gut, da habt ihr noch einmal Glück.“ Dann ritt Roland zu den blauen Rittern und rief: „Hey, alles okay. Die gelben Ritter wollen nicht mehr gegen euch kämpfen.“ „Wie hast du denn das geschafft?“ „Mit einem großen Trick. Aber wenn ich euch verrate, dass es gar keinen Zauberer gibt, dann kämpfen die gelben Ritter vielleicht doch noch gegen euch. Ups. Jetzt habe ich mich doch verraten.“ Und als er sich dann sein Abendlager zurecht machte, hörte er seine liebe Nachtigall wieder. Überglücklich schlief er ein.

— Ende —

Ich habe gar nicht erwähnt, dass ich meinen Kindern abends oft eine Geschichte erzähle. Diese Geschichte habe ich aufgenommen und dann aufgeschrieben. Ich habe sie mir also in einem Moment ausgedacht ohne sie noch mal zu überarbeiten.

Cannabis vs. Alkohol

Schon vor tausenden Jahren wurden Drogen konsumiert. Um Schmerzen zu lindern, um etwas Außergewöhnliches zu erleben, um eine andere Sicht zu erfahren, um sich dem Göttlichen zu nähern, um Ängste zu beseitigen. Wahrscheinlich gibt es noch etliche andere Gründe für den Drogenkonsum. Heute gibt es gesellschaftlich akzeptierte Drogen wie Tee, Kaffee, Tabak und Alkohol. Und die nicht akzeptierten Drogen wie Kokain, LSD und Heroin. Cannabis wird meiner Meinung nach, in den letzten Jahren immer mehr akzeptiert. Auch deswegen, weil es schwerkranken Patienten hilft die letzten Lebensmonate noch einmal freudig erleben können. Und dies kann kein anderes Medikament bewirken. Außerdem sind Cannabis-Konsumenten im Vergleich zu Alkohol-Konsumenten deutlich friedfertiger. Ich finde es spannend, dass in verschiedenen Völkern, verschiedene Drogen akzeptiert werden.

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