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Erfolg durch Durchhaltevermögen oder Generalisten werden im Berufsleben kaum gebraucht

Ich denke, dass Konzentration, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen das Wichtigste sind um ans Ziel zu kommen. Das sagen auch etliche erfolgreiche Leute. Ich wechsele zu oft die Themen, weil mein Interesse ständig driftet. Andere geben oft schnell auf wenn es etwas schwieriger wird. Immer wenn es schwierig wird, beiße ich mich durch. Denn ich weiß, dass an dieser schwierigen Stelle jeder zweite aufgibt. Und an der nächsten noch schwierigeren Stelle gibt wieder die Hälfte der verbleibenden Hälfte auf. Durchs Weitermachen gehört man dann zu den Spezialisten. Eigentlich wollte ich nie Spezialist sein, aber diese werden von den Firmen gesucht, leider. Ich wollte lieber zehn Sachen gut können, als nur eine Sache sehr gut, doch das zahlt sich im Berufsleben leider nicht aus. Darum werde ich meine Strategie jetzt ändern. Ich werde drei Sachen sehr gut machen. 🙂

Marathon-Mönch oder die Überschreitung unserer selbstgesetzten Grenzen

In Kyoto im Enryaku-Ji auf dem Hiei-Berg leben die sogenannten Marathon-Mönche. Sie sind berühmt für ihre besondere, ja fast übermenschliche, Art der spirituellen Übung die eine schon tausendjährige Tradition hat. Dabei läuft ein Mönch 80 km am Tag auf einem Pilgerweg, und das für 100 aufeinanderfolgende Tage. Dafür läuft er ca. 17 Stunden am Tag und schläft nur zwei Stunden. Der Mönch ist mit einer kleinen Laterne ausgerüstet, da er oft in der Dunkelheit unterwegs ist. Wenn er es nicht schafft die Strecke zu laufen, muss er sofort Selbstmord begehen. Das gibt dem ganzen die nötige Portion Ernst. Am Ende dieser langjährigen Übung kommt ein neuntägiger „Spaziergang“ namens Doiri. Neun Tage ohne Schlaf, ohne Wasser und ohne Essen. Laut der Wissenschaft sollte der Mönch nach einigen Tagen tot sein, aber diese Mönche gehen über diese Grenzen hinaus. Wow, wie inspirierend. Und auch ich mache mir klar, was in unserem Leben möglich ist, wenn wir alles nur mit einem gewissen Ernst durchziehen und die Meinungen der anderen ignorieren.

Seinen Weg gehen und negative Stimmen ignorieren

Einem erzähle ich meine Kurzgeschichte und dieser meint nur „krank“.
Um eine kreative Geschichte zu schreiben braucht es Mut. Mut von der Norm abzuweichen. Vielleicht liegt es auch an den Urteilen der anderen, dass manch einer sich nicht traut einfach mal alles (auch öffentlich) von sich zu schreiben.

Ein anderer hört, dass ich ein viel besser bezahltes aber auch viel zeitintensiveres Jobangebot ablehne und bezeichnet mich als „Spinner“. Doch dieses zusätzliche Geld ist mir nicht wichtig. Was will ich damit? Ich habe ein gutes Lebensniveau erreicht. Mein Kühlschrank ist voll, die Wohnung warm. Was will ich mehr? Bei vielen schiebt sich dieses Lebensniveau mit der Zeit nach oben. Doch ich passe sehr gut auf, dass dies nicht geschieht. Mir ist meine geistige Entwicklung wichtig, die viel Zeit beansprucht. Zeit die ich wegen meiner zwei Kinder nicht so sehr habe.

Man muss Prioritäten setzen. Ich weiß was ich will. Und oft ist es dann wichtig, negative Stimmen komplett auszublenden.

Es gibt keine Abkürzungen

Damals kam mir irgendwann in den Sinn, dass es keine Abkürzungen gibt. Es war die Zeit, in der ich bemerkte, dass in den Prüfungen meiner Fachhochschule sehr oft betrogen wurde und wahrscheinlich immer noch wird. Diese Betrüger steigen dann aber in Positionen ein, die sie nicht mehr beherrschen können und dann unglücklich werden. Es kann auch sein, dass ich mich täusche. Der steinige Weg hat aber durchaus etwas Positives. Man lernt unheimlich viel. Und durch dieses Wissen überholt man die Betrüger langfristig wieder. Das gleiche gilt auch für Lügen. Sie „helfen“ nur kurzfristig.

Passend dazu Kurt Tucholsky:
„Erfahrungen vererben sich nicht – jeder muß sie allein machen.“

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