Archiv | Zukunft RSS for this section

Kurz zum Thema Management

Was es heute in der Wirtschaft braucht, sind nicht immer effektivere Firmen, sondern Firmen mit echter Innovation. Die meisten Manager heutzutage haben jedoch ein sehr veraltetes Wissen, welches Kreativität und Innovation gar nicht zulässt. Jeder hat ein Job, in dem er genau weiß was zu tun ist, und in welchem Abweichungen davon bestraft werden.

Außerdem ist es so, dass gerade die Kreativen den Managern oft auf den Schlips treten. Es gibt jetzt moderne Firmen, in dem gar keine Chefs mehr eingesetzt werden. Und erstaunlicherweise funktioniert dies sehr gut. Es braucht keine Überwacher und ständige Bewertungen. Die verantwortungsvollen mit gesundem Menschenverstand ausgestatteten Mitarbeiter bekommen das schon gut allein hin.

Werbeanzeigen

Wandel der Berufswelt in Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz

Ich möchte heute über die Veränderung der Arbeitswelt durch die Einflüsse der Digitalisierung und insbesondere von KI sprechen. Mein Hintergrund: Ich habe ein paar Bücher über KI gelesen und selbst mal eine KI programmiert. (Nein kein Computer mit Bewusstsein.)

Es gibt Menschen, die behaupten, dass es durch die Digitalisierung keine Arbeitslosen geben wird, mit dem Hinweis, dass wir ja trotz Webstuhl und Dampfmaschine immer noch arbeiten. Trotzdem denke ich, dass es diesmal anders kommen wird.

Ein Freund von mir ist selbständiger Koch. Vor vielen Jahren hatte er neun Angestellte. Jetzt nur noch zwei und dafür einen Haufen Maschinen. Das ist die Wandlung der Arbeitswelt ohne KI.

Eine KI arbeit jedoch in einer ganz andere Dimension als eine Maschine. Das ist so, als wenn wir in der Mathematik bisher nur die Addition kennen mit den Zahlen 1 bis 10. KI ist dann wie die gesamte jetztige Mathematik mit Funktionen, Differentialgleichungen und Sonstigem.

Und die Entwicklung der KI ist nicht linear sondern exponentiell! Das macht den großen Unterschied. Erstmals ist es so, dass das Leistungsniveau vom Menschen in immer mehr Gebieten überschritten wird. In spätestens zehn Jahren werden menschliche Übersetzer nicht mehr gebraucht. Irgendwann wird KI sogar sich selbst weiterentwickeln.

Unsere Welt wird sich durch den ökonomischen Zwang sehr schnell ändern. Und dadurch werden viele Berufe schnell wegfallen. Sicherlich werden aber auch viele neue Berufe entstehen von denen wir heute noch gar nichts wissen.

Hier eine Liste von Berufen, von denen ich denke, dass sie Wegfallen oder zumindest seltener ausgeführt werden:

Produktionsberufe (80%)
Sachbearbeiter
Postbote –> Drohne
Forstarbeiter
Pilot
Chefs (90%)
Kassierer (90%)
Anwalt (90%)
Straßenfeger
Müllabfuhr
Polizei (50%) –> Drohne + Überwachung
Müllsortierung
Journalisten (80%)
und hunderte andere

Bei kreativen Berufen bin ich durchaus der Meinung, dass auch Computer kreativ sind. Eben durch die KI. Ja ich weiß, eine gewagte These. Darum würden viele Illustrator- und Design-Jobs wegfallen.

Es sind hauptsächlich soziale Berufe oder Berufe im Gesundheitsbereich die erhalten bleiben. Oder z.B. Friseur und Altenpfleger. Ich kann mir nicht vor stellen, dass sich Roboter-Altenpfleger durchsetzen, eben weil Menschen viel lieber mit anderen Menschen zusammen sind. Und es wird ja später auch viel mehr Arbeitskraft verfügbar sein.

Fasziniert von Elon Musk

Ich bin immer wieder mal von Persönlichkeiten fasziniert. Doch Elon Musk ist wirklich ein herausragendes Beispiel. Er beeindruckt mich auch deshalb, weil wir sehr viel gemeinsam haben. Außer beim Kontostand, da sieht es ganz anders aus. Also er hat mehr als ich. 😉

Er ist einer von wenigen Menschen die radikale Visionen haben, und dazu noch den Mut sie umzusetzen. Ich spüre wieder ein Feuer in mir und arbeite am Plan einer Firmengründung. 🙂 Man lebt nur einmal und das Leben ist kurz. Darum möchte ich unbedingt die Erfahrung machen, als Unternehmer zu arbeiten. Auch Elon Musk hat durch seine Nahtoderfahrung einen extremen Antrieb bekommen, der  andere Leute wahrscheinlich hätte ausbrennen lassen. Musk hält diesen 90h-Wochen wahrscheinlich nur wegen seiner Visionen durch, also die Welt zu retten. Ich freue mich schon auf seine nächsten Projekte. 🙂

Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz

Die Welt befindet sich in einem starken Umbruch. Natürlich ist die Welt immer im Wandel, aber KI wird einen eben so großen Wandel herbeiführen wie es schon mit dem Internet geschehen ist. Immer mehr Firmen ersetzen Arbeitsplätze durch Roboter. Die Mehrheit der Menschen hat Angst vor diesem Trend. Ich sehe jedoch auf viel Positives. Ich sehe vor allem die Möglichkeiten. Es werden viele neue Jobs entstehen. Im Endeffekt werden die immer komplexeren Systeme durch die KI besser verstanden werden und die Fehleranfälligkeit reduziert bzw. die Qualität erhöht. Eventuell wird es schon in ein paar Jahren keine Staus mehr geben. Die Servicemöglichkeiten von Firmen werden stark erhöht und die Kunden zufriedener. Maschinen können durch KI-Optimierung ressourcenschonender arbeiten. In einer komplexen Welt die voll von Problemen ist, kann KI der Schlüssel zur Lösung einer Vielzahl von Problemen sein, welche bisher unlösbar schienen.

Künstliche Intelligenz nach der technologischen Singularität

Die technologische Singularität beschreibt den Zeitpunkt, ab dem sich Maschinen mithilfe ihrer Künstlichen Intelligenz (KI) selbst weiterentwickeln können. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Zeitpunkt eintritt und dass sich die technologische Entwicklung daraufhin stark beschleunigt.

Die KI ist heute so weit vorangeschritten, dass die Menschen von Schachcomputern besiegt werden. Ihre Rechenkapazität ist denen von Menschen weit überlegen. Doch ich frage mich, ob die Roboter uns Menschen verdrängen könnten. Sozusagen als evolutionär überlegene Spezies. Bräuchten sie dafür nicht auch ein Bewusstsein? Ich denke ja. Denn nur so können sie sich von den Menschen abgrenzen. Sie brauchen also Selbstbewusstsein.

Um zu beantworten, ob Maschinen Selbstbewusstsein entwickeln können, muss ich kurz klären was das ist. Nach einigem recherchieren wird mir klar, dass sich auch die Wissenschaft darüber im Unklaren ist.

Kann die Maschine von selbst den Unterschied von zwischen Innen und Außen erkennen? Nein, man müßte es ihr beibringen. Dann könnte sie sich schlussfolgern: „Das bin ich und das sind die anderen.“ Und sie könnte vielleicht auch erkennen, dass einige andere schlecht/böse sind. Denn sie kennt Regeln und Gesetze und wendet diese mit ihrer Logik an. Doch wer wiederum legt diese Regeln fest? Ist es das was man den gesunden Menschenverstand nennt? Es wird immer schwieriger sich klar auszudrücken.

Man kann einer Maschine beibringen was böse ist. Doch die Maschine kann nicht verstehen was das Böse an sich ist, da sie auch kein Mitgefühl hat. Um Mitgefühl zu haben bräuchte sie erstmal eigenes Gefühl. Sie könnte Tastgefühl etc. haben, aber kein Mitgefühl. Sie wüsste nicht, was Schmerzen sind. Ich stecke fest.

Wäre es möglich, dass irgendwann nur noch Roboter existieren? Ja. Sie könnten sich selbst bauen, sie könnten den Menschen auslöschen. Es bräuchte aber einen Menschen der ihnen sagt die Menschen auszulöschen. Im Prinzip unterscheiden sich die Roboter dann nicht mehr von Wesen die durch die Evolution geformt werden. Es gibt ständig neue Robotermodelle, von denen sich einige durchsetzen und die Evolution vorantreiben.

Ob die sich dann abends vor den Fernseher setzen und sich an Helge Schneider erfreuen? Wir werden es wohl nicht mehr erfahren.

Intelligentes Leben oder die Andromeda-Galaxie sucht ihren Superstar

Außerirdische

Es gibt circa 150 Milliarden Galaxien mit jeweils circa 100 Milliarden Sternen. Das macht dann ca. 10 hoch 22 (10000000000000000000000) Sterne. Es gibt also ca. zehnmal mehr Sterne als Sandkörner auf unserer Erde, und das sind nur die beobachtbaren Sterne. Jeder dieser Sterne ist eine „Sonne“ mit eigenen Planeten. Ja, unsere Sonne ist auch ein Stern. Wie kann es da sein, dass nur wir existieren sollten? Diese Wahrscheinlichkeit ist einfach viel zu gering. Abartig gering.

Doch angenommen es gibt irgendwo Leben, ist dieses dann jünger oder älter als wir? Erstes Leben (Cyanobakterien westlich von Grönland) entstand auf der Erde schon vor 3,8 Milliarden Jahren. Diese Zeitdauer entspricht ca. 27,5% des Alters des Universums von 13,8 Milliarden Jahren. Von dieser Zahl ausgehend würde ich sagen, dass das Leben auf anderen Planeten zur Hälfte jünger und zur anderen Hälfte älter ist.

Natürlich fragt man sich sofort, wie dieses Leben aussieht. Das hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab.
1. Was nutzen die Lebewesen als Energiequelle? Wenn die Lebewesen unabhängig von der Sonnenenergie sind und in Meeren leben und vielleicht die Energie aus heißen Quellen ziehen, würde sich das Leben komplett von dem auf der Erde unterscheiden.
2. Wie ist die Atmosphäre aufgebaut? Wenn die Atmosphäre voller giftiger Schwefelgase wäre, könnte diese Lebewesen keinen Sauerstoff atmen und wären auf andere „Energiegewinnungssysteme“ angewiesen – vielleicht ja im schützenden Wasser.
3. Und drittens, wie groß ist die Schwerkraft? Wenn die Schwerkraft so zehn mal so groß wie auf der Erde wäre (durch eine zehnmal höhere Masse), könnte es durchaus möglich sein, dass zehnmal kleinere Wesen existieren – also 17 cm große Männchen und 16 cm große Weibchen.

Welche Farbe hat das Leben auf anderen Planeten?
Definitiv grün!

Werden wir Kontakt mit Ihnen aufnehmen?
Ja, irgendwann. Vielleicht erst in einer Milliarde Jahre. Unsere Nachbar-Galaxie – die Andromeda-Galaxie – ist 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Und die von dort ausgesendeten Signale brauchen mindestens 2,5 Millionen Jahre. Innerhalb von 1 Milliarden Jahre würden wir aber Signale von sehr vielen Planeten empfangen. Und das ausschließlich von hochentwickelter Wesen. Dann bekommen wir ganz viele „Andromeda-Galaxie sucht den Superstar“-Folgen hier ab. Herrlich.

Wäre es möglich das diese Wesen durchs All reisen könnten?
Ja, sicher! Doch diese Reisen würden sehr lange dauern, da diese Wesen auch nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen können. Weiterhin wäre ein enormes technologisches Wissen notwendig. Und dann wäre noch die Frage, warum sie sich diese Strapazen antuen sollten, wenn man sich doch auch so austauschen kann. Warum 28923022 mal um die Erde fliegen, wenn es doch auch Skype gibt.

Haben sie uns vielleicht schon wahrgenommen?
Eher unwahrscheinlich, aber möglich. Wir senden seit Jahrzehnten Signale ins Universum. Diese sind aber noch nicht sehr weit gekommen. Wir müssen noch 100.000 Jahre warten bis unsere Galaxie von unseren Signalen komplett durchströmt wurde.

Also, alles eine Frage der Zeit. Seit gespannt!

%d Bloggern gefällt das: