Archiv | Zukunft RSS for this section

Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz

Die Welt befindet sich in einem starken Umbruch. Natürlich ist die Welt immer im Wandel, aber KI wird einen eben so großen Wandel herbeiführen wie es schon mit dem Internet geschehen ist. Immer mehr Firmen ersetzen Arbeitsplätze durch Roboter. Die Mehrheit der Menschen hat Angst vor diesem Trend. Ich sehe jedoch auf viel Positives. Ich sehe vor allem die Möglichkeiten. Es werden viele neue Jobs entstehen. Im Endeffekt werden die immer komplexeren Systeme durch die KI besser verstanden werden und die Fehleranfälligkeit reduziert bzw. die Qualität erhöht. Eventuell wird es schon in ein paar Jahren keine Staus mehr geben. Die Servicemöglichkeiten von Firmen werden stark erhöht und die Kunden zufriedener. Maschinen können durch KI-Optimierung ressourcenschonender arbeiten. In einer komplexen Welt die voll von Problemen ist, kann KI der Schlüssel zur Lösung einer Vielzahl von Problemen sein, welche bisher unlösbar schienen.

Künstliche Intelligenz nach der technologischen Singularität

Die technologische Singularität beschreibt den Zeitpunkt, ab dem sich Maschinen mithilfe ihrer Künstlichen Intelligenz (KI) selbst weiterentwickeln können. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Zeitpunkt eintritt und dass sich die technologische Entwicklung daraufhin stark beschleunigt.

Die KI ist heute so weit vorangeschritten, dass die Menschen von Schachcomputern besiegt werden. Ihre Rechenkapazität ist denen von Menschen weit überlegen. Doch ich frage mich, ob die Roboter uns Menschen verdrängen könnten. Sozusagen als evolutionär überlegene Spezies. Bräuchten sie dafür nicht auch ein Bewusstsein? Ich denke ja. Denn nur so können sie sich von den Menschen abgrenzen. Sie brauchen also Selbstbewusstsein.

Um zu beantworten, ob Maschinen Selbstbewusstsein entwickeln können, muss ich kurz klären was das ist. Nach einigem recherchieren wird mir klar, dass sich auch die Wissenschaft darüber im Unklaren ist.

Kann die Maschine von selbst den Unterschied von zwischen Innen und Außen erkennen? Nein, man müßte es ihr beibringen. Dann könnte sie sich schlussfolgern: „Das bin ich und das sind die anderen.“ Und sie könnte vielleicht auch erkennen, dass einige andere schlecht/böse sind. Denn sie kennt Regeln und Gesetze und wendet diese mit ihrer Logik an. Doch wer wiederum legt diese Regeln fest? Ist es das was man den gesunden Menschenverstand nennt? Es wird immer schwieriger sich klar auszudrücken.

Man kann einer Maschine beibringen was böse ist. Doch die Maschine kann nicht verstehen was das Böse an sich ist, da sie auch kein Mitgefühl hat. Um Mitgefühl zu haben bräuchte sie erstmal eigenes Gefühl. Sie könnte Tastgefühl etc. haben, aber kein Mitgefühl. Sie wüsste nicht, was Schmerzen sind. Ich stecke fest.

Wäre es möglich, dass irgendwann nur noch Roboter existieren? Ja. Sie könnten sich selbst bauen, sie könnten den Menschen auslöschen. Es bräuchte aber einen Menschen der ihnen sagt die Menschen auszulöschen. Im Prinzip unterscheiden sich die Roboter dann nicht mehr von Wesen die durch die Evolution geformt werden. Es gibt ständig neue Robotermodelle, von denen sich einige durchsetzen und die Evolution vorantreiben.

Ob die sich dann abends vor den Fernseher setzen und sich an Helge Schneider erfreuen? Wir werden es wohl nicht mehr erfahren.

Intelligentes Leben oder die Andromeda-Galaxie sucht ihren Superstar

Außerirdische

Es gibt circa 150 Milliarden Galaxien mit jeweils circa 100 Milliarden Sternen. Das macht dann ca. 10 hoch 22 (10000000000000000000000) Sterne. Es gibt also ca. zehnmal mehr Sterne als Sandkörner auf unserer Erde, und das sind nur die beobachtbaren Sterne. Jeder dieser Sterne ist eine „Sonne“ mit eigenen Planeten. Ja, unsere Sonne ist auch ein Stern. Wie kann es da sein, dass nur wir existieren sollten? Diese Wahrscheinlichkeit ist einfach viel zu gering. Abartig gering.

Doch angenommen es gibt irgendwo Leben, ist dieses dann jünger oder älter als wir? Erstes Leben (Cyanobakterien westlich von Grönland) entstand auf der Erde schon vor 3,8 Milliarden Jahren. Diese Zeitdauer entspricht ca. 27,5% des Alters des Universums von 13,8 Milliarden Jahren. Von dieser Zahl ausgehend würde ich sagen, dass das Leben auf anderen Planeten zur Hälfte jünger und zur anderen Hälfte älter ist.

Natürlich fragt man sich sofort, wie dieses Leben aussieht. Das hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab.
1. Was nutzen die Lebewesen als Energiequelle? Wenn die Lebewesen unabhängig von der Sonnenenergie sind und in Meeren leben und vielleicht die Energie aus heißen Quellen ziehen, würde sich das Leben komplett von dem auf der Erde unterscheiden.
2. Wie ist die Atmosphäre aufgebaut? Wenn die Atmosphäre voller giftiger Schwefelgase wäre, könnte diese Lebewesen keinen Sauerstoff atmen und wären auf andere „Energiegewinnungssysteme“ angewiesen – vielleicht ja im schützenden Wasser.
3. Und drittens, wie groß ist die Schwerkraft? Wenn die Schwerkraft so zehn mal so groß wie auf der Erde wäre (durch eine zehnmal höhere Masse), könnte es durchaus möglich sein, dass zehnmal kleinere Wesen existieren – also 17 cm große Männchen und 16 cm große Weibchen.

Welche Farbe hat das Leben auf anderen Planeten?
Definitiv grün!

Werden wir Kontakt mit Ihnen aufnehmen?
Ja, irgendwann. Vielleicht erst in einer Milliarde Jahre. Unsere Nachbar-Galaxie – die Andromeda-Galaxie – ist 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Und die von dort ausgesendeten Signale brauchen mindestens 2,5 Millionen Jahre. Innerhalb von 1 Milliarden Jahre würden wir aber Signale von sehr vielen Planeten empfangen. Und das ausschließlich von hochentwickelter Wesen. Dann bekommen wir ganz viele „Andromeda-Galaxie sucht den Superstar“-Folgen hier ab. Herrlich.

Wäre es möglich das diese Wesen durchs All reisen könnten?
Ja, sicher! Doch diese Reisen würden sehr lange dauern, da diese Wesen auch nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen können. Weiterhin wäre ein enormes technologisches Wissen notwendig. Und dann wäre noch die Frage, warum sie sich diese Strapazen antuen sollten, wenn man sich doch auch so austauschen kann. Warum 28923022 mal um die Erde fliegen, wenn es doch auch Skype gibt.

Haben sie uns vielleicht schon wahrgenommen?
Eher unwahrscheinlich, aber möglich. Wir senden seit Jahrzehnten Signale ins Universum. Diese sind aber noch nicht sehr weit gekommen. Wir müssen noch 100.000 Jahre warten bis unsere Galaxie von unseren Signalen komplett durchströmt wurde.

Also, alles eine Frage der Zeit. Seit gespannt!

%d Bloggern gefällt das: