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Geld vs. Zufriedenheit

Einer meint, „Ich will reich sein.“ Meint er damit nicht eher das er glücklich sein will? Kann man Glück durch Geld kaufen? Bis zu einem gewissen Maße braucht man Geld um einen Mindeststandard zu erreichen. Damit meine ich einfache Kleidung, einen gefüllten Kühlschrank und ein Dach über dem Kopf. Doch wenn die Deutschen von reich sein sprechen, meinen sie damit einen Betrag von geschätzt mindestens 500.000 Euro. Dabei hat sich gezeigt, dass die Freude an neu gekauften Konsumgütern gar nicht so lange anhält wie erwartet. Nach dem Mercedes muss dann bald ein Porsche her, und das oft nur weil der Nachbar auch Mercedes fährt. Die Leute laufen ein Leben lang dem Geld hinterher. Wenn sie dann viel Geld haben, muss es immer mehr sein um die Bedürfnisse zu befriedigen. Die Messlatte wird dabei stetig und infinitesimal nach oben gelegt. Wie beim Frosch im Kochtopf, der auch nicht weiß was mit ihm geschieht. Die Leute schwimmen im Geld und sind trotzdem immer wieder unzufrieden. Zufriedenheit basiert langfristig gesehen eben nicht auf Geld. Ob die Reichen das merken? Ich empfehle ihnen einen dreiwöchigen Tempelbesuch in Antaiji oder Sojiji! 🙂

Seinen Weg gehen und negative Stimmen ignorieren

Einem erzähle ich meine Kurzgeschichte und dieser meint nur „krank“.
Um eine kreative Geschichte zu schreiben braucht es Mut. Mut von der Norm abzuweichen. Vielleicht liegt es auch an den Urteilen der anderen, dass manch einer sich nicht traut einfach mal alles (auch öffentlich) von sich zu schreiben.

Ein anderer hört, dass ich ein viel besser bezahltes aber auch viel zeitintensiveres Jobangebot ablehne und bezeichnet mich als „Spinner“. Doch dieses zusätzliche Geld ist mir nicht wichtig. Was will ich damit? Ich habe ein gutes Lebensniveau erreicht. Mein Kühlschrank ist voll, die Wohnung warm. Was will ich mehr? Bei vielen schiebt sich dieses Lebensniveau mit der Zeit nach oben. Doch ich passe sehr gut auf, dass dies nicht geschieht. Mir ist meine geistige Entwicklung wichtig, die viel Zeit beansprucht. Zeit die ich wegen meiner zwei Kinder nicht so sehr habe.

Man muss Prioritäten setzen. Ich weiß was ich will. Und oft ist es dann wichtig, negative Stimmen komplett auszublenden.

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