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Aufräumen, Ordnung halten und Reduzieren oder „Die Materie frisst den Geist“

Wenn ich Ordnung halten will, dann muss überhaupt erstmal eine theoretische Ordnung vorhanden sein. Die Dinge müssen sich einordnen lassen. Nach der Benutzung kommt alles an seinen definierten Platz zurück. Ich habe mir eine Liste gemacht, wo was einsortiert wird. Das sofortige Aufräumen scheint zwar kurzfristig gesehen kontraproduktiv, da man die Sachen ja „später“ noch mal brauchen könnte, doch langfristig gesehen, erspart es einem viel negativen Stress. Das Leben und die Welt um einen herum wird einfacher, freier und unbeschwerter. In regelmäßigen Abständen gehe ich alle Regalfächer und Kisten durch und überlege ob ich auch ohne sie auskommen könnte. Fast jeder tendiert dazu, möglichst viel aufzuheben, da man es ja noch einmal gebrauchen könnte. Doch von all den unwichtigen Sachen brauchen wir höchstens 5-10% noch einmal. Und dann wäre es auch nicht schlimm sie neu zu kaufen oder vom Nachbarn zu leihen. Das Geld ist bestens investiert finde ich. Denn durch das Weniger an Materiellen entsteht zugleich ein mehr an Geistigem. Haben oder Sein? Die Materie frisst den Geist.

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