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ADHS ist real

Meinung: „ADHS gibt es ja sowieso nicht“ –> Diese Meinung wird oft geäußert. Gerade auch, da der Ritalin-Gebrauch in den letzten zehn Jahren stark anstieg. Anscheinend pushen die Pharafirmen ADHS so stark, da sie so viel mehr Geld durch ihre Medikamente verdienen. Viel zu viele Kinder bekommen das Medikament jedoch leichtfertig verschrieben, da sie sonst eventuell den Unterricht stören oder einfach nur anstrengend sind. – Trotzdem ist ADHS real und keine Erfindung. In Hirnscans kann man sehen, dass das ADHS anders funktioniert als das „Normalhirn“. Man könnte also von einer Gehirndiversität (anstatt Krankheit) sprechen. Außerdem ist der Übergang von ADHS und Nicht-ADHS fließend. ADHSlern ist extrem schnell langweilig, was dazu führt, dass sie neugierig sind. Sie sind also ständig offen für neue Reiz und leicht ablenkbar. Thom Hartmann geht davon aus, dass diese Neugier in der Evolutionsgeschichte von Großem nutzen war. ADHSler haben die Menschen stark vorangebracht, haben aber in Großraumbüros große Probleme. ADHSler sind wichtig in Zeiten von großen Umbrüchen oder Kriegen. Sie behalten im Chaos den Überblick und sind Meister des Improvisierens. – Und noch was. ADHS – also Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom heißt nicht, dass man zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, sondern dass man seine Aufmerksamkeit nicht ausdauernd auf eine Sache richten kann.

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